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IFA 2012: Trekstor stellt Pyrus Wifi vor – sowie drei neue Low-Cost-Tablets

28 Aug 2012

Am 31. August beginnt in Berlin die Internationale Funkausstellung. Ein Besuch am Trekstor-Stand (Halle 14.1/Std. 209) dürfte sich auf jeden Fall lohnen: das hessische Unternehmen stellt nicht nur eine WiFi-fähige Version des E-Ink-Readers Pyrus vor, sondern wagt sich auch erstmals in den Tablet-Bereich vor. Gleich drei Low-Cost-Geräte feiern Premiere – den handlichen 7-Zoller breeze 7.0 soll es im Handel sogar schon ab 80 Euro geben, für die 8- und 9-Zoll großen Modelle ventos 8.0 bzw. ventos 9.7 ist man voraussichtlich ab 180 Euro bzw. 240 Euro dabei. Bisher hatte Trekstor vor allem mit extrem günstigen LCD-Readern den deutschen Markt aufgemischt, die von Weltbild.de angeboten wurden, z.T. aber auch über den Elektronik-Fachhandel lieferbar waren. Nun dürfte gerade dem Android-Sektor angesichts der neuen Low-Price-Palette ein heißer Herbst bevorstehen.

Drahtlos E-Books shoppen mit dem Pyrus

Schon seit einiger Zeit versucht Trekstor mit dem Pyrus-Reader der Konkurrenz Zunder zu geben – vor allem durch einen mit 69 Euro unerreicht niedrigen Preis. Die neue WiFi-Variante wird den Pyrus um einiges attraktiver machen, ist doch nun auch bequemes E-Book-Shopping im drahtlosen Netz angesagt. Außerdem hat Trekstor dem in Buchhandlungen auch als „Liro Ink“ angebotenen Reader einen MP3-Player plus Kopfhörerbuchse spendiert. Letztlich wird die Attraktivität jedoch auch beim Pyrus 2.0 am Preis hängen – immerhin gibt’s Amazons Kindle auch schon ab 99 Euro.

Breeze 7.0: Low-Price-Tablet mit Android 4.0

Als preislich unerreicht darf auf jeden Fall das neue Surftab namens Breeze 7.0 gelten. Denn 80 Euro machen das Tablet mit 7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 800×480 Pixeln und kapazitivem Multitouch à la iPad zum perfekten Einsteigermodell. Sehen lassen können sich auch der eingebaute 1,2 Gigahertz-Chip, 512 Megabyte RAM sowie 4 GB Flash-Speicher. Weniger wäre aber auch wohl wirklich ein Problem: Denn wie die teureren Varianten der neuen Trekstor-Tablet-Palette läuft auch das Breeze mit Android 4.0 („Icecream Sandwich“). Eins ist wohl schon mal klar: das von den Specs her vergleichbare Weltbild-Tablet („Cat Nova“) hat mit dem breeze 7.0 einen würdigen Nachfolger gefunden – wohl nicht ganz zufällig ist es z.Zt auch gar nicht mehr lieferbar.

Ventos 8.0 & 9.7: High-End-Display à la iPad

Diversifizierung ist Trumpf – das zeigt bereits Apples neue Strategie, das iPad in mehreren Display-Größen feilzubieten. Auch qualitativ schlägt Trekstor offenbar den selben Weg wie das große Vorbild ein. Denn die SurfTabs Ventos 8.0 sowie Ventos 9.7 versprechen bereits vom Display her einiges. Bereits die 8-Zoll-Version liegt mit 1024×786 Pixeln und auch bei schrägen Betrachtungswinkel farbechtem IPS-Display mit dem klassischen iPad gleichauf. Mit 1,6 Gigahertz-Zweikern-Prozessor, 1 Gigabyte RAM und 8 bzw. 16 Gigabyte Flash-Speicher dürfte auf jeden Fall eine gute Performance zu erwarten sein. Die 8-Gigabyte-Variante wird bereits ab 180 Euro zu haben sein, wer mehr Speicher möchte, muss noch etwa 30 Euro drauflegen. Schwierige Entscheidung, denn für 240 Euro kann man bereits die ansonsten fast baugleiche 9,7 Zoll-Version Ventos 9.7 erwerben.

Abb.: Ventos 9.7 Tablet/Trekstor