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Hey Google, wann gibt’s mal wieder einen E-Reader von dir?

14 Aug 2017 0 Kommentare

google-play-storeWarum gibt’s eigentlich keinen „dedizierten“ Google E-Reader – also eine Art Kindle-Kobotolino-ähnliches E-Ink-Gerät mit direktem Draht zur Buchabteilung des Google Play Store? Eine gute Frage, die Nathan von Ebookreader.com und Nate von The Digital Reader gerade aufgeworfen haben, und gar nicht mal sooo trivial. Denn natürlich kann man einfach sagen: Der Zug ist längst abgefahren, bei mageren zwei Prozent Marktanteil lohnt sich das nicht. Und außerdem gab’s da ja schon mal so einen Versuch, siehe den iRiver Story HD vor knapp fünf Jahren.

E-Reader bindet Kunden besser als Apps

Andererseits wäre es für Google aber auch kein großes Ding, das firmeneigene Android in ein geeignetes Reader-Interface zu verwandeln und von Netronix, wo viele andere auch fertigen lassen, ein hochwertiges E-Lese-Gerät mit dem neuesten E-Ink-Display und ein paar netten Features herstellen zu lassen und groß zu vermarkten. Das hätte nicht nur einen wirksamen Hinguck-Effekt, sondern wäre sicherlich auch ein gutes Mittel zur Kundenbindung — auf einem E-Reader gibt’s ja in der Regel nur einen E-Store, und keine App-Konkurrenz wie auf Smartphone oder Tablet.

Her mit dem schönen Reader…

Bei anderer „gebrandeter“ mobiler Hardware macht der Suchmaschinen-Riese es ja schon ganz genauso, obwohl es zahlreiche mächtige bis übermächtige Konkurrenten auf dem Markt gibt. Und irgendwie würde es ja auch gut zu einem Unternehmen passen, bei dem das Einscannen von Büchern bzw. die digitale Verbreitung von Büchern schon seit den Nuller Jahren quasi zur DNA gehört. International könnte der nächste Google Reader zudem die epub-Front gegenüber dem Kindle-Imperium stärken. Also, Google: Her mit dem schönen Reader!

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