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Google Play öffnet erneut die Türen für Indie-Autoren, vorsichtig, Schritt für Schritt

14 Nov 2017 1 Kommentar

google-play-erlaubt-wieder-indie-autorenGewinne neue Fans und verkaufe mehr Bücher“ — super Tipp, den man auf der Landing-Page des „Books Partnercenter“ von Google Play lesen kann. Leider ist Googles Self-Publishing-Plattform aber seit mehr als zwei Jahren geschlossen, es werden offiziell keine neuen Mitglieder aufgenommen. Grund für das Herunterlassen der Jalousien war die Überhand nehmende E-Book-Piraterie — immer mehr „Scammer“ veröffentlichten via Google Play Texte von Dritten ohne Genehmigung.

„Begrenzte Zahl von Publishern wird aufgenommen“

Doch mittlerweile wurde die direkte Pforte (es gibt ja auch den Weg über Distributoren) wieder einen Spalt breit geöffnet: „We’re currently accepting a limited numer of new Publishers“, heißt es in einer Ankündigung, inklusive Weiterleitungs-Link zu einem Anmeldeformular. Als Verlagstyp kann man alternativ die Option „Autor im Selbstverlag“ angeben, d.h. die Anmeldung steht nicht nur konventionellen Verlagen, sondern auch Indie-Autoren offen.

Google hat Probleme mit E-Book-Piraterie

Die etwas merkwürdige Door-Policy hat offenbar damit zu tun, dass Google – ähnlich wie Amazon – das Betrugs-Problem alleine mit Algorithmen nicht in den Griff bekommen kann, und deswegen auf Anmeldungen, Wartelisten und händische Betreuung setzt. Oder, wie Nate Hoffelder von The Digital Reader schreibt: „they may have no other choice but to have a real person deal with the problem„.

Ein Satz, den man immer öfter hört in diesen Tagen… Ob nun digitales Mobbing, Fake-News oder eben E-Book-Piraterie, so richtig gut läuft es im Web am Ende nur noch, wenn auf beiden Seiten der (Daten-)Leitung an irgendeiner Stelle auch mal ein Mensch in der Kommunikationsschleife sitzt.

Ein Kommentar »

  • Jürgen Jürgen Schulze schrieb:

    Ja, Google und die „Handarbeit“ – davon kann ich ein Lied singen. Besonders von indischen Support-Mitarbeitern, die soviel Deutsch verstehen, wie ich Klingonisch, aber dennoch der Meinung sind, Sätze im Dialekt als falsch anzukreiden, weil das irgendeine Rechtschreibkorrektur sagt.

    Oh ja, tolle Geschichten.

    Zum Glück gibt es mittlerweile deutsche Ansprechpartner. Applaus Applaus.

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