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Vom Browser in den Reader: Google Docs erlaubt jetzt auch epub-Export

8 Mrz 2016 1 Kommentar

google-docs-erlaub-epub-exportNutzer von Google Docs haben jetzt eine weitere interessante Exportfunktion für die online im Browser erstellten Dateien: sie können die Dokumente ab sofort auch im epub-Format speichern. Dazu wählt man ganz einfach unter „Files“ das Download-Menü und klickt auf „epub-Publication (.epub)“.
„To make it easier for authors, publishers, and academic institutions to create works that can be consumed digitally, today we’re launching the ability to export Google Docs files as EPUB publications“, heißt es dazu auf dem Produktblog Googleappsupdates.

Besondere Optionen beim Export werden allerdings nicht angeboten, nicht mal die Erstellung eines Inhaltsverzeichnisses oder einer Titelseite sind möglich. Somit eignet sich das neue Feature von Google Docs kaum zur E-Book-Produktion, sondern vor allem dazu, längere Artikel und Präsentationen komfortabel in ein Format zu bringen, das man direkt auf dem E-Reader bzw. mit einer E-Reading-App lesen kann.

Titel und Kapitelüberschriften des Google-Doc-Dokumentes markiert man zu diesem Zweck vorher mit dem „h1“-Tag („Heading 1“), den Fließtext als „Normal Text“. Wer tatsächlich den Sprung von der Textverarbeitung direkt zum E-Book machen möchte, sollte aber besser weiterhin z.B. ein spezielles Plugin wie writer2epub für die Open-Source-Textverarbeitung OpenOffice/LibreOffice Writer nutzen.

Der beste Weg zur E-Book-Erzeugung via Google Docs dürfte trotz epub-Export-Feature bis auf weiteres darin bestehen, entsprechend formatierte Dokumente im html-Format zu exportieren und dann mit E-Book-Tools Calibre, Sigil & Co. weiterzubearbeiten.

(via @buchfieber & @derlektor)

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