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Google Currents ist da: mobile Lese-App für Apple- & Android-Geräte

9 Dez 2011 0 Kommentare

Google sorgt für mehr Content auf Tablets und Smartphones: Artikel aus dem umfangreichen Arsenal von mehr als 180 Medienpartnern lassen sich mit der Reader-App Currents kostenlos in voller Länge lesen. Dazu gehören Forbes, AllThingsDigital, Fast Company oder die HuffPo. Darüber hinaus kann man aber auch andere RSS- oder Video-Feeds, Google+ streams und via Google Reader abonnierte Web-Inhalte mit Google Currents lesen. Während man die iPad- und iPhone-Version nur über den US-App-Store bekommt, lässt sich die Android-App über einen externen Download-Link auch direkt installieren.

Googles großer Content-Deal

Die Konkurrenz auf dem Markt für Reader-Apps ist groß – wer schafft es am besten, Web-Inhalte für die Touch-Screens von Tablets und Smartphones aufzubereiten? Apps wie FlipBoard oder ZITE gelten als Schrittmacher für iPad-Magazine, die Content über Twitter oder RSS-Feeds zusammenstellen und grafisch aufbereiten. Bei ZITE helfen zudem lernfähige Such-Algorithmen, jeden Tag auf’s neue ein maßgeschneidertes News-Potpourri zu köcheln. Google Currents leistet in technischer Hinsicht somit nicht wirklich viel Neues – vom Inhalt her aber schon. Denn der große Deal mit mächtigen Verlagen und populären Web-Portalen bringt eine bisher nicht gesehene Fülle von Artikeln, Videos und Fotostrecken auf’s Display. Googles offizielle Liste umfasst bereits mehr als 180 illustre Adressen, darunter auch eher alternative Kanäle wie BoingBoing, Feministing.com oder The Consumerist.

Offline-Lektüre als zusätzlicher Vorteil

Gleichzeitig hat Google eine spezielle Self-Service-Plattform gestartet, auf der auch kleinere Publisher ihre Webseiten-Inhalte ohne viel Aufwand für die Lese-App formatieren können. Für die Anbieter hat Google Currents deutliche Vorteile, selbst wenn der Zugang kostenlos ist. Denn der Traffic über die App wird von comScore gezählt, vergrößert die offizielle Reichweite und damit die Werbeeinahmen. Doch auch für den Nutzer bringt Currents Mehrwert mit – so lassen sich im Unterschied zu anderen Apps die Inhalte offline lesen. Alles, was man für den Einstieg braucht, ist ein gültiges Google-Account. Es ist das bekannte Quid-pro-Quo, Google selbst ist schließlich brennend daran interessiert, noch mehr über unsere Lesegewohnheiten zu erfahren. Genau da klaffte aber bisher eine Lücke. Während auf dem Desktop schon fast jeder zweite Internet-Surfer mit Google Chrome unterwegs ist, fand die Lektüre auf dem mobilen Touch-Screen bisher zumeist mit Apples Safari-Browser oder Apps von Drittanbietern statt.

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