Fünf ist Trümpf: Die neue Liga der 5-Zoll-Reader
Ganz klein kommt ganz groß raus. Bookeen mit dem Opus, Sony mit dem PRS 300 und Bebook mit dem geplanten Mini: alle setzen auf kleinere, handlichere E-Reader mit 5-Zoll-Display. Auch die Russen sind in der Offensive: mit dem Pocketbook 360 geht der osteuropäische Netronix-Distributor Pocket-Book ebenfalls mit einem Lesegerät für die Hosentasche an den Start. Preis und Leistung unterscheiden sich jedoch deutlich - obwohl keines der Geräte über ein Touch-Screen verfügt oder WiFi-fähig ist.
Je kleiner das E-Ink-Display, desto günstiger der gesamte E-Reader
Ein wichtiges Argument für die Mini-Reader ist offenbar der Preis: E-Ink-Displays sind das teuerste Element eines Lesegerätes, verkleinert man die Fläche, sinken auch die Kosten. Was allen 5-Zoll-Displays gemeinsam ist: das Display ist zwar kleiner, die Auflösung bleibt aber wie bei 6-Zoll-Readern, nämlich 600 mal 800 Pixel. Trotzdem wird man im Vergleich zum 6-Zoll-Reader öfter umblättern müssen, wenn man nicht kleinere Buchstaben in Kauf nehmen möchte. Zentral für die Mini-Reader-Strategie ist wohl auch der Mobilitäts-Faktor: bisherige Geräte sind einfach zu sperrig, um sie immer dabei haben zu können. Ausschlaggebend für die Kaufentscheidung dürfte am Ende die Kombination von Preis und Komfort sein. Allerdings: zum Preis der meisten 5-Zoll-Geräte gibt es auch jetzt schon einen iPod Touch — inklusive Farbdisplay, WLAN-Fähigkeit und Touch-Screen.















Leave your response!