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Für Freischreiber: Freewrite, die Kindle-Schreibmaschine (aka „Hemingwrite“) startet

24 Feb 2016 0 Kommentare

Freewrite-Marktstart-ablenkungsfreier-Eink-SchreibcomputerDank Smartphone, Tablet, Spielekonsole & Co. ist ein völlig neuer Markt entstanden: ablenkungsfreie Gadgets, die möglichst wenig interaktiv, geräuscharm und ohne Bling-Bling auf dem Bildschirm auskommen. Bestes Beispiel ist das Projekt „Hemingwrite“ – der E-Ink-Schreibcomputer von Designer Adam Leeb und Software-Entwickler Patrick Paul sammelte auf Kickstarter fast 350.000 Euro und mehr als 800 Vorbestellungen ein.

Single-Purpose hat seinen Preis

Das war Ende 2014. Der Markstart sollte dann eigentlich im Herbst 2015 stattfinden, verzögerte sich dann aber noch ein paar Monate, u.a. durch den aufwändigen Herstellungsprozess des Keyboards. Nun ist es endlich soweit: unter dem neuen Markennamen „Freewrite“ kann das Single-Purpose-Gerät seit Anfang der Woche bei „Astrohaus“ bestellt werden — zum Einstiegspreis von 449 Dollar, regulär wird man sogar 549 Dollar berappen müssen.

Freewrite-Kindle-Schreibmaschine

Mechanisch getippt direkt in die Cloud

Dafür bekommt man dann aber auch eine Menge stabile, edel designte High-Tech im Retro-Gewand: Aluminium-Gehäuse, Tragegriff, vollmechanische Cherry-MX-Tastatur, 6-Zoll-E-Inkdisplay mit Glowlight, interner Speicher für eine Millionen Seiten, und nicht zuletzt die Möglichkeit, die getippten Dokumente via WiFi mit Cloud-Speicherdiensten wie Dropbox, Google Drive oder Evernote zu synchronisieren.

Ohne WiFi-Nutzung soll der Akku des 1,8 Kilogramm schweren „Freewrite“ bis zu vier Wochen durchhalten — wenn man täglich nicht mehr als 30 Minuten tippt. Vermarktet wird die Kindle-Schreibmaschine weltweit, lieferbar sind auch europäische Tastaturlayouts, darunter Deutsch, Französisch, Italienisch und Niederländisch.

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