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Fairphone topp, Apple flopp: Greenpeace-Ranking bewertet Reparierbarkeit von Mobilgeräten

3 Jul 2017 0 Kommentare

Greenpeace-Repair-GuideGeplante Obsoleszenz – das zwar nicht angekündigte, aber eingeplante Frühableben von technischen Produkten wie z.B. Smartphones oder Tablets — ärgert viele Kunden zu recht. Noch obszöner ist dabei die parallel mit eingeplante Unreparierbarkeit. Umso lobenswerter, dass Greenpeace mit der aktuellen Kampagne „Rethink-it“ auf das Problem aufmerksam macht — insbesondere mit einem „Product Repair Guide“, entstanden in Kooperation mit dem iFixit-Portal. Mehr als vierzig Smartphones, Tablets und Laptops sind dort nach der Einhaltung von vier einfachen Kriterien gerankt: Kann man den Akku austauschen? Kann man das Display austauschen? Braucht man Spezialwerkzeuge? Sind Ersatzteile verfügbar?

Nur fünf Produkte mit voller Punktzahl

Lediglich fünf von mehr als vierzig Produkten haben volle Punktzahl erhalten – als einziges Smartphone das Fairphone 2, nicht ganz zufällig, denn bei der Entwicklung dieses Gerätes stand ja auch Langlebigkeit durch weitestgehende Reparierbarkeit ganz vorn. Bei den Tablets kam das HP Elite X“ 1012 G1 auf’s Siegertreppchen, bei den Klapprechnern das DELL Latitude E5270 sowie das HP Elitebook 840 G3.

Apple bei Unreparierbarkeit ganz vorne

Immer ganz hinten findet man – wohl ebensowenig zufällig – Apples iPhone, iPads und MacBooks. Denn bei keinem anderen Unternehmen steht Unreparierbarkeit so hoch auf der Agenda. Der Gerechtigkeit halber muss man zwar sagen: auch andere große Anbieter wie Samsung oder Sony oder schneiden beim „Product Repair Guide“ in vielen Bereichen schlecht ab — jedoch nicht so durchgehend wie Apple.

Kindle Reader & Fire Tablet auch bewertet

Mit dabei sind übrigens auch zwei Amazon-Produkte, und zwar das Fire Tablet sowie der E-Reader Kindle Paperwhite (der ebenfalls unter der Kategorie Tables eingereiht wurde). Sie werden insgesamt recht hoch bewertet (7 bzw. 8 von 10 Punkten), obwohl sie nur in einem Bereich so wirklich punkten können: es sind keine Spezialwerkzeuge nötig, um die Dinger zu öffnen. Fragt sich nur: Wozu soll man man das Gehäuse überhaupt öffnen, wenn gar keine Ersatzteile verfügbar sind – für die letzte Ölung?

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