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E-Inkey-Keyboard: Clevere Konzeptstudie spendiert jeder Taste eigenes Display

31 Jan 2013 Ansgar Warner 2 Kommentare

Ob QWERTY, AZERTY, DVORAK oder ganze einfach QWERTZ: die Zahl der unterschiedlichen Tastaturlayouts ist mindestens so groß wie die Zahl der verschiedenen Alphabete. Von den Sonderzeichen mal ganz abgesehen. Natürlich lässt sich die Tastenbelegung per Mausklick umstellen – doch auf der Tastatur bleibt bisher alles beim alten. Es sei denn, man nutzt nur die virtuelle Tastatur eines Tablets. Eine Konzeptstudie namens “E-Inkey Keyboard” verspricht nun aber reale Abhilfe: auf den ersten Blick sieht das Ergebnis aus wie das klassische Apple Wireless Keyboard. Doch das täuscht: denn die Tasten enthalten kleine E-Ink-Displays, mit denen jedes gewünschte Zeichen abgebildet werden kann. Hinter der cleveren Idee stecken die russischen Designer Maxim Mezentsev und Aleksander Suhih.

“E-Inkey” verspricht nicht nur die flexible Anpassung der Tastatur, sondern auch die dauerhafte Speicherung der Tastenbelegung, schließlich muss nur für die Veränderung der angezeigten Buchstaben Strom fließen. Ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Konzepten wie etwa Artemy Lebedevs “Optimus Maximus”-Keyboard, welches mit OLED-Displays arbeitet – das sorgt zwar für bunt leuchtende Funktionstasten, erfordert jedoch einen leistungsfähigen Akku. Außerdem steigt der Preis: das OLED-Keyboard gibt’s erst ab 1690 Euro. Die E-Ink-Variante dagegen sollte sich eigentlich etwas günstiger realisieren lassen – vielleicht können Mezentsev und Suhih ihr “E-Inkey”-Konzept ja als Pre-Order-Gadget auf Kickstarter vermarkten? Für Apple-Zubehör vom iPod-Nano-Armband bis zum E-Ink-iPhone-Case greifen die Apple-Fanboys – & girls schließlich auch etwas tiefer in die Tasche…

(via tekkni.cc, Digital Reader & behance.net)

Abb.: (c) Maxim Mezentsev & Aleksander Suhih

2 Kommentare »

  • Joerg schrieb:

    Die Idee mit dem änderbarem Tastaturlayout ist ja nicht neu. Vor 6 oder 7 Jahren gab es mal einen Prototyp von einer russischen Firma. Mit der damaligen Technik und in einer geringen Auflage produziert kostete die Tastatur etwa 1000 Euro. Hoffentlich wird sie dieses Mal günstiger …

  • E-Inkey Concept: Anpassbare Tastatur mit E-Ink-Tasten » neuerdings.com schrieb:

    [...] bei Yanko Design. Weitere Quellen: Technabob, e-book-news Twittern Flattr .flattr { margin-top:0px !important; [...]