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E-Books verwalten & formatieren mit Calibre: Version 1.0 mit neuen Features

26 Aug 2013

Im alltäglichen Umgang mit E-Books ist Calibre längst zum Standard-Tool avanciert – die von Kovid Goyal ins Leben gerufene App bringt nicht nur Ordnung in die E-Bibliothek, sie hilft auch beim Hin- und herformatieren zwischen Kindle und epub, und bringt die Lektüre per Mausklick auf das gewünschte Lesegerät. Nach knapp sieben Jahren Entwicklungsarbeit einer wachsenden Community wird Calibre jetzt erwachsen: gerade wurde die Version 1.0 freigegeben. Wer seit Calbire 0.9 nicht regelmäßig upgedatet hat, sollte es spätestens jetzt tun, denn inzwischen glänzt die App mit vielen neue Features. Das auffälligste ist wohl die „Grid-View“ genannte Übersicht – die E-Bibliothek wird jetzt als Cover-Raster angezeigt. Zusätzlich kann man den animierten Cover-Browser aktivieren – dann lassen sich die Cover ähnlich wie im „Karussell“ des Kindle Fire durchblättern.

Vom Word-Format in Richtung epub & Kindle

Ebenso für mehr Übersicht sorgt die neue Möglichkeit, „virtuelle“ Bibliotheken anzulegen, also thematisch geordnete Untergruppen, die sich dann wiederum einzeln durchsuchen lassen. Neben dem eher offensichtliche „Eye-Candy“ wurde aber auch unter der Haube gewerkelt, die Datenbank im Hintergrund läuft jetzt zwei bis drei mal schneller, was insbesondere Nutzer mit großen Bibliotheken bemerken dürften. Wer öfter mal E-Books erstelltv oder neu formatiert, darf sich zudem über erweiterte Bearbeitungsmöglichkeiten freuen: so lassen sich jetzt Fonts einbetten, Inhaltsverzeichnisse (TOC) editieren oder automatische Optimierungen von Metadaten, Typografie etc. durchführen. Sehr nützlich ist natürlich auch die Unterstützung von Microsoft Word – Calibre kann neuerdings nämlich Word-Dokumente direkt ins epub oder Kindle-Format bringen.

Die aktuelle Calibre-Version läuft ab Mac OS X Leopard bzw. Windows XP, eine Linux-Variante ist ebenso verfügbar. Auf der Download-Seite gibt’s übrigens auch einen Spenden-Button – via PayPal kann man der Calibre-Community auch auf diese Weise Dankeschön sagen für sieben Jahre gute Arbeit (die Anfänge der App reichen tatsächlich zurück in die Zeit vor dem ersten Kindle-Reader!).