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E-Books bald aus dem Knick? E-Ink Corp. zeigt 10-Zoll-Reader mit flexiblem Display

15 Jun 2017 0 Kommentare

flexibler-reader-von-einkAufklappen, zuklappen – ein Buch wird auch deswegen als Buch wahrgenommen, weil man es öffnen und schließen kann, und bei der Lektüre jeweils auf eine Doppelseite blickt. Für starre E-Ink-Displays verlief hier bisher die absolute Grenze der Buchähnlichkeit – der E-Reader war bisher schlicht ein Tablet, Vorbild: Schiefertafel. Ein neuer E-Ink-Prototyp weist dagegen in die flexible Zukunft — das jetzt auf der SID Display Week in Los Angeles präsentierte Modell lässt sich fast komplett zusammenfalten.

Ein Reader mit Buch-Rücken

Fast — die Wölbung hat noch einen Durchmesser von 7,5 Millimetern, was aber durch einen buchähnlichen Rücken sowie buchähnliche Deckelung kaum noch auffällt. Bei der Nutzung kann man diesen Reader sowohl komplett aufschlagen, oder wie ein Buch beide Seiten leicht abgewinkelt halten.

E-Ink Mobius als Grundlage

Grundlage ist ein 10,2 Zoll Mobius E-Ink Display mit einer Pixeldichte von 220ppi, was ungefähr der Auflösung beim vorletzten Kindle Paperwhite entspricht, mittlerweile geht der Branchenstandard ja in Richtung 300 ppi.

Aber immerhin – das Konzept wirkt auf den ersten Blick doch ziemlich überzeugend. Fehlt eigentlich nur noch ein E-Reader-Hersteller oder großer E-Book-Anbieter, der den Flexi-Reader unter die Leute bringt. E-Ink zufolge ist die Hardware jedenfalls reif für die Serienfertigung.

(via The Digital Reader)

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