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Dynamische In-Book-Promotion, oder: Wenn E-Books für E-Books werben

30 Sep 2016 0 Kommentare

dynamic-in-book-promotionWerbung in Büchern, das war schon immer ein kontroverses Thema. Solange es aber um Werbung für andere Bücher geht, hat niemand Probleme damit. Im E-Book-Zeitalter sind die „Verlagsanzeigen“ am Ende eines Titels sogar zu einer der wichtigsten Marketing-Maßnahmen überhaupt avanciert. Vor allem, weil sie sich gut automatisieren & in ihrer Wirkung analyiseren lassen — das Stichwort heißt: „Dynamic In-Book-Promotion“.

Konversionsrate bei 10 Prozent

Dabei werden am Ende eines E-Books automatisch passende Titel als verlinkte Leseempfehlung eingebaut, die direkt auf Produktseiten im E-Book-Shop verweisen. Der Frankfurter Verlagsdienstleister Bookwire bietet solch einen Service im Rahmen der firmeneigenen Vertriebssoftware MACS seit Frühjahr 2016 an. Mitterweile nutzen ihn drei Viertel der beteiligten Verlage, und das sehr erfolgeich: Die Konversionsrate liegt dem Bookwire zufolge bei beachtlichen zehn Prozent, bei Reihen- und Serientiteln sogar noch höher.

Neues Analysetool misst Erfolg

Wie genau die Buchwerbung im Buch wirkt, sollen die beteiligten Verlage mit einem neuen Analysetool in Zukunft detailliert nachvollziehen können. Sie erfahren dann u.a., welche Anzeigen geklickt werden, wie sich die Relation von Klicks und Verkäufen verhält, und welche Aussagen sich über Nutzerinteressen für diverse Titel bzw. Genres ableiten lassen. Mit eigenen Produkt-Landingpages inklusive Leseproben soll die Konversionsrate zudem weiter gesteigert werden.

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