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Dasung Paperlike Pro: neueste Version des E-Ink-Monitors ist immer noch teuer, aber endlich marktreif

28 Sep 2017 0 Kommentare

e-ink-monitor-von-dasungDas Potential von E-Ink ist noch längst nicht ausgereizt – bestes Beispiel: augenfreundliche Displays für Laptops und … veritable E-Ink-Monitore für den Desktop. Bisher hat sich mit dem „Paperlike“ nur der chinesische Hersteller Dasung an so ein Produkt herangewagt, und anfangs hagelte es eine Menge Kritik. Die erste Version des „Second Screen“ im 13,3-Zoll-Format war störanfällig, und es gab Probleme mit den Software-Treibern. Auch die Reaktionsgeschwindigkeit war noch ziemlich niedrig. Mit dem Paperlike Pro sind diese Probleme nun offenbar gelöst, erste Reviews – zum Beispiel von The Digital Reader & Good Ereader – bescheinigen dem Monitor nicht nur Augen-, sondern auch Benutzerfreundlichkeit.

Via HDMI-Kabel kann man den Paperlike Pro an jedes Gerät mit einem entsprechenden Ausgang anschließen, inklusive Smartphone oder Tablet. Dabei stehen nicht nur zwei Auflösungen (1600 mal 1200 bzw. 800 mal 600) zur Verfügung, sondern auch diverse Grafik-Modi mit unterschiedlicher Zahl von Graustufen, darunter 16 Graustufen wie bei einem konventionellen E-Reader-Display. Faustregel: je weniger Graustufen, desto rascher reagiert das Display.

Einziges echtes Manko bleibt der hohe Preis: wer den Paperlike Pro E-Ink-Monitor via Indiegogo bestellt, muss 800 Dollar berappen, umgerechnet etwa 680 Euro. Anderererseit: für Vielschreiber, die unter Augenstress leiden, dürfte das gut angelegtes Geld sein.

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