[Sponsored Post] Jung, weiblich, Terminatrix: Cristin Terrill, „Zeitsplitter – Die Jägerin“

„Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht mal vergangen“ – so oder ähnlich fangen viele Romane an: doch was wäre, wenn wir nicht nur bleibende Erinnerungen hätten, sondern tatsächlich in unser früheres Leben eingreifen könnten? Cristin Terrills neuer Roman „Zeitsplitter – Die Jägerin“ nimmt die Sache wirklich ernst: ihre Heldin Marina/Em existiert in zwei Zeiten. Marina hat alles: Sie ist reich, beliebt und verliebt in einen hinreißend attraktiven Jungen, der auf dem besten Weg ist, ein bedeutender Wissenschaftler zu werden. Em hat nichts, selbst vom Namen ist nur der Anfangsbuchstabe geblieben: Seit Jahren auf der Flucht in einer Welt beherrscht von Krieg und Terror, seit Monaten in einer winzigen Zelle eingesperrt, rechnet sie beinahe täglich mit dem Tod. Doch plötzlich eröffnet sich eine einzigartige Chance – die Reise zurück durch die Zeit als Terminatorin in eigener Sache…


Dass Ems Welt kurz vor dem Kollaps steht, hat einen ganz bestimmen Grund: die Zeit ist aus den Fugen geraten, gerade weil die Menschen begonnen haben, durch die Zeit zu reisen, um Veränderungen vorzunehmen. Em soll deswegen zurückreisen, um die Katastrophe zu verhindern. Die Sache hat jedoch einen Haken. Denn um zu verhindern, dass Marina in wenigen Jahren Ems Erfahrungen durchmacht, muss ausgerechnet der hochbegabte Junge sterben, in den sie sich verliebt hat (so erklärt sich auch der Untertitel „Die Jägerin“). Nur so lässt sich verhindern, dass er die tragische Zeitreise-Formel entdeckt. Und okay, die Sache hat noch einen Haken: schon auf den ersten Seiten wird dem Leser bewusst: es wird nicht der erste Zeitsprung sein – Em hat es schon mehr als ein Dutzend Mal versucht. Wird es diesmal gelingen?

Eins ist mal klar: Man darf auf sehr viel Dramatik gespannt sein – und das nicht von ungefähr. Cristin Terrill ist nämlich Theaterwissenschaftlerin, ihren Masterabschluss hat sie in Shakespeare-Studies gemacht, direkt am Shakespeare-Institut in Stratford-upon-Avon. Nicht ganz zufällig ist der englische Originaltitel („All our yesterdays“) einem Macbeth-Zitat entlehnt, das sich auf die Gnadenlosigkeit der vorrückenden Zeit bezieht. Doch Terrill hat auch ein Faible für populäre Genres unserer Tage. Auf ihrem Blog schreibt sie: „Auf den Plot der Geschichte kam ich eines Nachts, als ich Terminator im Kabelfernsehen schaute, weil ich nicht einschlafen konnte. Ich dachte mir: Was wenn der Killer-Roboter aus der Zukunft der good guy wäre? Und dann dachte ich mir, da meine Zielgruppe Jugendliche sind: Was, wenn dieser good guy kein Roboter wäre, sondern ein Mädchen?“

In den USA war der Roman, der aus dieser Idee entsprang, bereits äußerst erfolgreich, und bekam begeisterte Besprechungen selbst von Rezensenten, die bekanntermaßen „Young Adult Fiction“ hassen. Das will was heißen. In Deutschland wird „All our Yesterdays“ alias „Zeitsplitter“ nun vom auf Kinder- und Jugendbücher spezialisierten Boje Verlag (Bastei Lübbe) herausgebracht, übersetzt von Barbara Imgrund. Der 336 Seiten umfassende Roman (Printversion: 14,99 Euro) ist zum Preis von 11,99 Euro auch als E-Book erhältlich, eine Online-Leseprobe gibt’s hier. Wer nach der Lektüre mehr von Terrill lesen möchte, wird demnächst übrigens auch bedient: Zeitsplitter ist als zweibändige Miniserie angelegt, Cristin Terrill arbeitet bereits an einer Fortsetzung.

Cristin Terrill,
Zeitsplitter – Die Jägerin
Boje Verlag, Februar 2014
Preis: 14,99 Euro (Print) / 11,99 Euro (epub/Kindle)

Hinweis: Dieser Artikel wurde gesponsert von VIRAL LAB

Veröffentlicht von

Ansgar Warner

Ansgar Warner arbeitet als freier Autor im Medienbüro Mitte (Berlin). Neben diversen Brotarbeiten für Presse & Rundfunk bloggt er hier rund um's Thema Elektronisches Lesen. Die spannende (Vor-)Geschichte der elektronischen Bücher erzählt Ansgar in "Vom Buch zum Byte". Praktische Infos für Autoren, Verleger & alle E-Reading-Interessierten vermittelt das "e-book & e-reader abc".