Google und die Zeitungskrise: Wird Suchmaschinen-Riese bald zum digitalen Kiosk?

Google und die Gutenberg-Galaxis, nächste Runde. Neben Bibliothekaren und Verlegern hegen auch die Zeitungs-Macher Groll gegen den Suchmaschinen-Riesen. Ermöglicht nicht ein Dienst wie Google-News, dass sich User eine eigene Online-Zeitung zusammenstellen? Manche höhnten schon, bald würde Google die New York Times für einen Dollar aufkaufen. Tatsächlich ist in letzter Zeit einiges in Bewegung geraten. Im E-Book-Geschäft etwa startet der Branchenriese demnächst den Direkt-Verkauf mit einer eigenen Internet-Plattform. Wird Google in Zukunft etwa auch zum digitalen Zeitungskiosk? (mehr …)

Holzmedien versus Web 2.0: Trendpiraten.tv erklärt uns die Zeitungskrise

holzmedien-versus-web20-trendpiratentv-erklart-zeitungskrise„Kommt nach der Bankenkrise jetzt die Medienkrise? Werden Zeitungen verschwinden?“ Eine attraktive Moderatorin im Schlabber-T-Shirt räkelt sich auf dem Flokati, dann gibt es Animationsfilmchen mit den Figuren Eggbert und Eila. Die Macher von Trendpiraten.tv erklären einer wachsenden Fan-Gemeinde die „wilde Welt des Webs“. Die Mischung aus Viva, Southpark und Sendung mit der Maus widmet sich Themen wie Cloudcomputing, Fernsehen 2.0 oder die Zukunft von Apple. In der aktuellen Folge geht’s um das Schicksal der „Holzmedien“. „Die Konsumenten passen nicht mehr in das Schema der alten Medien“, so die zentrale Botschaft. Die Leser wandern ins Internet ab, doch dort kann man bisher kaum Geld verdienen. Also sind andere Lösungen gefordert: von der Kulturflatrate über Genossenschaften bis hin zum Leserjournalismus. Nicht zu vergessen: Tweeds, Feeds und Blogs. A propos: Trendpiraten.tv ist selbst ein Videoblog. Die virtuellen Freibeuter segeln unter der Fahne einer Kölner Medienagentur… (mehr …)

Die taz als E-Book: Alternative Tageszeitung jetzt im epub-Format


Die taz kommt auf den E-Book-Reader: Als erstes Blatt in Deutschland erscheint die alternative Tageszeitung aus Berlin auch im epub-Format. Damit bleibt man einer Tradition treu: Die vor dreißig Jahren gegründete taz hat immer mit der medialen Avantgarde geliebäugelt, sei es mit der forschen Einführung eines digitalen Redaktionssystems schon Mitte der Achtziger, sei es mit dem frühen Webauftritt der „digitaz“ Mitte der Neunziger. Erst vor wenigen Wochen gönnte man sich zudem zum taz-Geburtstag einen grafischen Relaunch. Nun ist man also auch gleich noch im Zeitalter des E-Books angekommen. (mehr …)

Mobil lesen, mobil fernsehen: Microsoft-Studie zur „Generation Digital“

Das Internet und mobile Geräte krempeln nicht nur die Gutenberg-Galaxis kräftig um: „Wenn das bisherige Wachstum anhält, wird das Internet im Jahr 2010 zum ersten Mal das Fernsehen als am meisten konsumiertes Medium überholen.“ Diese Prognose macht die aktuelle Microsoft-Studie Europe logs on. Surften im Jahr 2008 die Europäer noch knapp neun Stunden pro Woche, so könnten es im nächsten Jahr schon bis zu 14 Stunden sein. Die gute alte Glotze erreicht dagegen nur noch 11,5 Stunden. Besonders stark zugenommen hat der Konsum von Online-Video. Jeder vierte Europäer ist regelmäßig zu Gast bei Youtube & Co. Genauso setzen aber auch Social Networking-Anwendungen oder Shopping-Seiten der alten Flimmerkasten-Welt zu. Doch ausgerechnet die klassische PC-Umgebung auf dem Desktop wird davon nicht profitieren. (mehr …)

Die 100 Tage von Hearst: Print-to-Online-Transition auf die harte Tour

Der amerikanische Medienkonzern Hearst verschärft angesichts sinkender Umsätze den Übergang von Print- zu Online-Angeboten. Das „100 Days of Change“ genannte Konzept umfasst kostenpflichtige Online-Angebote, höhere Abo-Preise für die Papier-Version und ein neues E-Paper-Package: Abonnenten sollen zukünftig einen E-Reader inklusive E-Abo kaufen. (mehr …)

Microsofts Visionen für das E-Newspaper im Jahr 2019

„Sieht alles sehr nach Minority Report aus“: die digitale Zukunft à la Bill Gates kann man sich nun in einem schicken Video aus der Serie Microsoft Office Labs Visions anschauen, E-Paper inklusive. Ins Netz gestellt & kommentiert hat die Zukunftsvision Steve Clayton, Systems Engineer beim besagten Monopolisten. Im Video flimmert Eye-candy allüberall: Transparente Bildschirmwände, intuitive Touchscreens à la Microsoft Surface, Top-Down-Menüs & To-Do-Listen aus heiterem Himmel, und mit dabei: eine Zeitung aus elektronischem Papier. (mehr …)

Japanische Zeitungen setzen in der Krise auf das iPhone

Während in den USA und in Europa jede Zeitung für sich stirbt, rückt man in Asien zusammen. Wie readwriteweb.com berichtet, versuchen nun drei große japanische Zeitungen, gemeinsam der Krise zu trotzen. Dabei setzen sie voll auf das iPhone. Die drei Zeitungen betreiben bereits über das NikkeiAsahi-Yomiuri-Netzwerk eine gemeinsame Website. Dort konnte man schon seit einiger Zeit die Artikel der jeweiligen Ausgaben online lesen. iPhone-Besitzer können aber jetzt noch mehr: (mehr …)

New York Times nur noch als E-Paper & gegen Cash?

new-york-times-nur-noch-als-e-paper-und-gegen-cash-150x150Weniger Anzeigenerlöse, weniger Abonennten, kaum noch Kredit: Die macht sogar in Deutschland mal wieder Schlagzeilen, denn sie gerät finanziell immer stärker in Schlagseite. Möglich erscheint jetzt sogar das Ende der Print-Ausgabe, also die Beschränkung auf eine kostenpflichtige Online-Version und eine -Edition für den .
Schon seit dem Herbst 2008 machen auch andere Lösungsvorschläge für die NYT die Runde, (mehr …)