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Artikel in der Kategorie "E-Newspaper"

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[3 Nov 2016 | No Comment | ]

Zwei Headlines, eher zufällig vom selben Tag, aber durchaus nicht ohne Zusammenhang: „Print Newspapers are dying faster than you think“ ,titelt heute Vox. Der Guardian wiederum schlagzeilt: „Facebook’s profits soar as it continues to swallow online advertising market“. Alte Regeln scheinen im Anzeigengeschäft längst nicht mehr zu gelten — das früher mal gewohnte Auf- und Ab entlang der Konjunkturzyklen …

blendle-bringt-filter-bubble-zum-platzen

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[12 Aug 2016 | Kommentare deaktiviert für Personalisiert, aber ohne „Ausblendle“-Effekt: Online-Kiosk Blendle will Filter-Bubble zum Platzen bringen | ]

Gerade erst beklagte ZEIT Online-Chef Jochen Wegner: „Ein Platz 1 in den Blendle-Wochen-Charts bringt dreistellige Erlöse“. Doch für Blendle lohnt sich Blendle auf jeden Fall: kaum zwei Jahre nach dem Start habe man die Schwelle von einer Million Leser durchbrochen, hunderttausende davon seien auch aktive Nutzer, so Alexander Klöpping, der Mit-Gründer des journalistischen Häppchen-Portals, in einem Blog-Beitrag.
Kontra die …

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[28 Jun 2016 | Kommentare deaktiviert für Premium-Angebot „Spiegel Plus“: Zahlende Leser sollen Werbeeinnahmen maximieren | ]

Na dann Prost: Wer den brandneuen Premium-Content von Spiegel Online („Spiegel Plus“) lesen möchte, kann auf einem „digitalen Bierdeckel“ anschreiben lassen. Erst wenn der Inhalt von dreizehn Artikeln à 39 Cent (d.h. insgesamt für knapp 5 Euro) den Sehnerv herabgeperlt ist, wird man via „LaterPay“ zur Kasse gebeten – vorher reicht die einfache Registrierung. Gezahlt werden kann dann …

indie-und-sindie-geben-auf

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[15 Feb 2016 | Kommentare deaktiviert für Zeitungskrise, nächste Folge: Britischer „Independent“ schafft Print-Ausgabe ab | ]

Indie, Sindie & der Guardian, so übersichtlich sah bisher die britische Presselandschaft links von der Mitte aus. Ab 26. März 2016 wird sie noch ein bisschen übersichtlicher: dann gibt’s gedruckt am Kiosk nämlich auch den „Independent“ bzw. „Independent on Sunday“ nicht mehr. Denn der letzte Besitzer Alexander Jewgenjewitsch Lebedew wirft das Handtuch, zumindest in Sachen Papier: nachdem der russische …

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[25 Jan 2016 | 2 Comments | ]

Mit „Bordexemplaren“ von Magazinen und Gazetten hübschten die Zeitungsverlage bisher ihre Printauflage kräftig auf, ein für die Fluggäste wie auch die Airlines (zumeist) kostenloser Service. Doch die Zeiten der Win-Win-Situation auf Totholz-Basis sind offenbar vorbei. Mit der Lufthansa erteilt eine der weltgrößten Fluggesellschaften der gedruckten Lektüre zukünftig Startverbot, als Ersatz gibt’s E-Paper zum Download auf Smartphone, Tablet oder Laptop. …

social-media-treibt-news-portale

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[10 Nov 2015 | Kommentare deaktiviert für Segeln zwischen Shit- & Candy-Storm: Social Media pusht mobile News-Angebote | ]

Wer nach all dem Print-Geschwächel endlich mal wieder Media-Rankings mit überwiegend positiven Zahlen sehen möchte, muss wie Kafkas Maus lediglich die Perspektive wechseln: in den IVW- Zahlen für digitale „Nachrichtenangebote“ gibt’s regelmäßig eine Menge Dynamik nach oben zu entdecken, zumindest im Mobile-Bereich. Nicht nur bei reinen Netzaufsteigern wie der Huffington Post, sondern genauso an der traditionell besetzten Spitze, zu …

nyt-verteilt-google-cardboard-brille-an-print-abonnenten

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[23 Okt 2015 | Kommentare deaktiviert für Pappe for the People: NYT verteilt 1 Mio. VR-Brillen an Print-Abonnenten | ]

Was hat virtuelle Realität mit Zellstoff zu tun? Eine ganze Menge: mehr als 1 Mio. Abonnenten der gedruckten New York Times (NYT) erhalten bald per Post eine Google-Brille mit Pappe-Fassung. Der als „Google Cardboard“ vermarktete VR-Adapter ergibt kombiniert mit iPhone oder Android-Phone eine Art Oculus Rift für Arme – dieser 360-Grad-Rundum-Blick ist notwendig, um die vom New York Times …

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[24 Jun 2015 | One Comment | ]

Künstliche Intelligenz kann alles, möchte man manchmal meinen. Suchergebnisse sortieren, Personen erkennen, Musik empfehlen. Doch gerade wenn es um die effektive Vermarktung von komplexen Inhalten geht, scheint die helfende Hand von menschlichen „Kuratoren“ im Zweifelsfall noch immer unverzichtbar zu sein. Das gilt nicht nur im (Offline-)Buchhandel, sondern offenbar auch bei Online-Musik, oder etwa im digitalen Nachrichten-Sektor.
„The best in …

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[10 Jun 2015 | Kommentare deaktiviert für Entbündelte Blätter: Blendle bietet Info-Happen mit Geld-zurück-Garantie | ]

Wenn nicht kostenlos, wie dann Nachrichten verkaufen? En gros oder en detail, per Flatrate oder scheibchenweise? Das niederländische Startup Blendle setzt seit 2014 auf die Entbündelung mittels Micropayment: Zeitungs- und Zeitschriftenartikel lassen sich mit der Blendle-App einzeln lesen und bezahlen. Im Schnitt für 25 Cent pro Artikel – und das sogar mit (wenn auch limitiertem) Umtauschrecht.
„Mischung aus Twitter, …

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[26 Mai 2015 | Kommentare deaktiviert für NYT Now App: kuratierter Content, ab jetzt ohne Paywall | ]

Letztes Jahr startete die New York Times mit „NYT Now“ eine preisgünstige iPhone-App für Einsteiger. Jetzt wurde das Experiment beendet, zumindest was die Bezahlschranke betrifft. NYT Now bietet eine mehrmals täglich aktualisierte Auswahl von Artikeln aus der Redaktion, garniert mit handverlesenem Content von Medienpartnern wie The Guardian oder Engadget. Bisher konnte man die App ohne monatliches Abo zum Preis …