Kritzeln, Skizzieren, Schreiben: E-Ink stellt mit JustWrite einen Wunderblock à la Boogie Board vor

justwrite-eink-schreibtafelWas elektronischen Lesen betrifft, ist dank E-Ink mit allen Finessen inzwischen ein guter Standard erreicht, was Auflösung und Kontrast sowie schnelles „Umblättern“ betrifft. Beim elektronischen Schreiben –genauer gesagt dem Schreiben mit dem Stift — sieht das bisher noch etwas anders aus. Vor allem die Verzögerungsrate verhinderte bisher ein natürliches Schreibgefühl. Marktführer E-Ink scheint nun aber eine Lösung in petto zu haben, die alltagstauglich und „Notizbuch“-fähig sein könnte, Stichwort: „Near Zero Latency“. Dabei wird offenbar der vom Boogie Board bekannt Ansatz verfolgt — das bis zu drei Zoll große, biegsame Display ist eher einer Art reflexiver, magnetischer „Wunderblock“, die Farbpigmente zur Zeichendarstellung werden durch einen (wahrscheinlich) akkubetriebenen Stylus in Position gebracht.

Weiß-auf-Schwarz-Optik erinnert ans Boogie Board

Die neue E-Ink-Technologie namens Just Write wurde bereits auf der Messe Connected Ink in Japan vorgestellt, genaueres ist allerdings bisher weder über die Funktionsweise noch über einen möglichen Marktstart bekannt. Wie The Digital Reader berichtet, ist E-Ink ausgesprochen zurückhaltend bei der Promotion, immerhin lässt sich aus einer kurzen Pressemitteilung noch entnehmen, dass die Schreibfolie genau wie E-Ink-Displays im Roll-to-Roll-Verfahren produziert werden kann. Das Demo-Video auf Youtube (siehe unten) gibt es auch, gerade die Vorführung von Just Write (inklusive Weiß-auf-Schwarz-Optik) erinnert doch sehr stark an das Boogie Board.

(via The Digital Reader)

Dasung präsentiert Paperlike HD — augenschonender 13,3 Zoll E-Ink-Monitor für den Büroalltag

dasung-paperlike-hdWird der E-Ink-Monitor langsam bürotauglich? Dasungs dritte Generation des Paperlike („Paperlike HD“) könnte darauf hinweisen — vollmundig verspricht die Promo-Seite den Käufern des 13,3-Zoll-Flachbildschirms mit 2200×1650 Pixeln Auflösung: „Fast nearly as LCD. No Back Light. No Blue Light. No Screen Flash. You can Type, Code, Browse the Web, etc. Work well with any Equipment (HDMI)“.

In China kam das neueste Modell des augenschonenden Monitors schon im Dezember 2017 auf den Markt, jetzt startet so langsam die internationale Vermarktung, für knapp 1.100 Dollar ist der Paperlike HD derzeit zum Beispiel auf ebay.com erhältlich.

Ob sich diese Investition lohnt, hängt natürlich schwer davon ab, ob das Gerät tatsächlich so benutzerfreundlich ist, wie Dasung verspricht — bei den Vorgängermodellen (die Paperlike-Premiere war 2015) war das leider nicht immer der Fall. Eine echte Alternative gibt’s aber in punkto E-Ink-Monitor bisher nicht, mal abgesehen von der Möglichkeit, große E-Ink-Tablets mit ein paar technischen Tricks als Desktop-Screen einzuspannen.

Im Unterschied zu Tablet-Displays haben die Dasung Paperlike-Geräte wiederum kein Touch-Screen und auch keine Glimmerlicht im Hintergrund zur Aufbesserung des Kontrastverhältnisses — aber im Büro muss das ja auch nicht sein.

(via The Digital Reader)

Dasung Paperlike Pro: neueste Version des E-Ink-Monitors ist immer noch teuer, aber endlich marktreif

e-ink-monitor-von-dasungDas Potential von E-Ink ist noch längst nicht ausgereizt – bestes Beispiel: augenfreundliche Displays für Laptops und … veritable E-Ink-Monitore für den Desktop. Bisher hat sich mit dem „Paperlike“ nur der chinesische Hersteller Dasung an so ein Produkt herangewagt, und anfangs hagelte es eine Menge Kritik. Die erste Version des „Second Screen“ im 13,3-Zoll-Format war störanfällig, und es gab Probleme mit den Software-Treibern. Auch die Reaktionsgeschwindigkeit war noch ziemlich niedrig. Mit dem Paperlike Pro sind diese Probleme nun offenbar gelöst, erste Reviews – zum Beispiel von The Digital Reader & Good Ereader – bescheinigen dem Monitor nicht nur Augen-, sondern auch Benutzerfreundlichkeit.

Via HDMI-Kabel kann man den Paperlike Pro an jedes Gerät mit einem entsprechenden Ausgang anschließen, inklusive Smartphone oder Tablet. Dabei stehen nicht nur zwei Auflösungen (1600 mal 1200 bzw. 800 mal 600) zur Verfügung, sondern auch diverse Grafik-Modi mit unterschiedlicher Zahl von Graustufen, darunter 16 Graustufen wie bei einem konventionellen E-Reader-Display. Faustregel: je weniger Graustufen, desto rascher reagiert das Display.

Einziges echtes Manko bleibt der hohe Preis: wer den Paperlike Pro E-Ink-Monitor via Indiegogo bestellt, muss 800 Dollar berappen, umgerechnet etwa 680 Euro. Anderererseit: für Vielschreiber, die unter Augenstress leiden, dürfte das gut angelegtes Geld sein.

Bringt ein Joint-Venture von Sony & E-Ink im Herbst das erste E-Ink-Laptop der Welt auf den Markt?

alan-kay-zeigt-dynabookWer wie ich die Lektüre via E-Ink schätzt, zugleich aber viel & oft mobil schreiben muss, fragt sich seit langem schon: Wann gibt es endlich ein akku- und augenschonendes E-Ink-Laptop bzw. E-Ink-Notebook? Bisher gibt es zwar diverse Hacks & Workarounds mit E-Ink-Readern und Bluetooth-Tastaturen, und auch vielversprechende Prototypen wie den Onyx Boox Typewriter, aber kein fertiges Produkt.

Linify soll Serienfertigung von „E-Ink-Notebooks“ forcieren

Doch das könnte sich bald schon ändern — möglich macht das eine kürzlich verkündete Kooperation zwischen E-Ink Corp. und Sony. Das Joint Venture namens „Linfiny“ soll u.a. die Serienfertigung von Laptops mit E-Ink-Display vorantreiben, schreibt die taiwanesische Tageszeitung Tapei Times, und zitiert einen E-Ink-Manager mit den Worten: „Es ist uns wichtig, das Produkt in diesem Jahr auf den Markt zu bringen, denn es gibt großen Bedarf vom Gesundheits- über den Finanz- bis hin zum Bildungssektor“.

Tablet mit Stylus, oder Hybrid-Konzept mit Tastatur?

Die große Frage ist allerdings, ob tatsächlich „Laptops“ gemeint sind, oder nur „E-Notebooks“, wie es in einer Pressemitteilung vom April 2017 zum Start von Linfiny zu lesen ist, die zudem von der Suche nach Vertriebspartnern in China, Japan und Europa spricht, um diese Geräte in der zweiten Jahreshälfte an den Start zu bringen.

Denn mit „E-Notebooks“ können natürlich auch im Wortsinne elektronische Notizbücher im Tabletformat gemeint sein, die man vor allem mit einem Stylus bedient — siehe Remarkable oder Sonys DPT-RP1. Allerdings gibt es ja auch wiederum Crossover-Konzepte wie den Onyx Boox Typewriter, die neben Touchscreen und Stylus auch eine andockbare Tastatur besitzen.

Es bleibt also spannend, spätestens im beliebten Ankündigungsmonat Oktober werden wir wohl mehr wissen…

(via The Digital Reader & Taipei Times)

Abb.: Noch ein utopisches Laptop-Projekt: Alan Kay mit einem Modell des Dynabooks (cc-by-2.0)

Onyx Typewriter – das erste E-Ink-Notebook der Welt soll ab 2018 auf den Markt kommen

onyx-typewriter-eink-laptopEs ist nur ein Prototyp, den Onyx auf der Hong Kong Electronics Fair präsentiert hat – doch der kleine Schreibcomputer mit 9,7 Zoll E-Ink-Display (1200 x 825 Pixel) zog doch einige Aufmerksamkeit auf sich. Ein vergleichbares Produkt gibt’s noch nicht, bisherige Versuche, E-Ink zu Produktivitäts-Zwecken zu nutzen, beschränkten sich darauf, E-Reader-Displays bzw. spezielle E-Ink Monitore als Second Screen einzusetzen.

Lange Akkulaufzeit, viele Schnittstellen

Mit dem mit derzeit auf Android 4.0 basierenden Prototypen des Onyx Typewriter muss man solche Umwege nicht mehr gehen, sondern hat ein perfektes Schreibgerät für unterwegs – mit blendfreiem, kontraststarkem Display, langer Akkulaufzeit (mehrere Wochen!), und nicht zuletzt vielen Schnittstellen für das Dokumenten-Sharing: WLAN, Bluetooth, SD-Kartenslot, USB-Anschluss.

Touch-Screen separat verwendbar

Der chinesische E-Reader-Hersteller Onyx kann sogar noch mit einem weiteren interessanten Feature punkten: es handelt sich beim Onyx Typewriter nämlich um ein 2-in-1-Gerät, d.h. ein E-Ink-Tablet mit angedockter Tastatur. Auch im angedockten Zustand kann es direkt via Touchscreen gesteuert werden. Außerdem steht ein Stylus zur Verfügung.

Bisher ist der Onyx Typewriter natürlich nur ein Prototyp, aber die Nachfrage für solch ein Gerät sollte doch ausreichen, es international zu vermarkten — geplant ist der offizielle Launch für das Jahr 2018.

Hier das eindrucksvolle Hands-On-Video von Notebook Italia:

(via liliputing.com & The Digital Reader)

Virtueller Papierstapel: Sonys neues E-Ink-Tablet im DIN A4-Format zielt auf Business-Kunden

DPT-RP1_007Es ist so dick wie ein Stapel von 30 DINA4-Seiten, und hat auch etwa deren Kantenlänge. Kein Zufall: Sonys neues High-End-E-Ink-Tablet „DPT-RP1“ soll in den Büros von Anwälten, Geschäftsleuten oder Wissenschaftlern so viel Totholz wie möglich ersetzen, und zugleich den drahtlosen Workflow beim Skizziern, Redigieren und Kommentieren vereinfachen.

Dokumente mit Stylus bearbeiten

Zu diesem Zweck wurde Sonys Riesen-Gadget gegenüber dem Vorgänger nochmal kräftig aufgebrezelt – das 13-Zoll-Display hat nun 1.650 x 2.200 Pixel, was einer Pixeldichte von 206 ppi entspricht. Das Gerät mag mit 349 Gramm nicht ganz leicht in der Hand liegen, dafür bietet es aber echtes DIN A4-Format. Auf diese Weise lassen sich Office-Dokumente, Druckfahnen und Layouts aller Art komfortabel anzeigen – und mit dem zugehörigen Stylus auch bearbeiten.

Nur für ein Format: PDF

Allerdings kann man mit dem Bluetooth- und WLAN-fähigen DPT-RP1 ausschließlich PDF-Dokumente öffnen, normale E-Book-Formate werden nicht unterstützt. Bei dem anvisierten Einsatzgebiet ist das aber wohl kein Manko (auch wenn die Konkurrenz – siehe reMarkable – bei ähnlichen Hardware-Daten auch epub-Kompatibilität bietet), es ist ja auch vom Format her kein klassischer E-Reader.

High-End mit heißem Preis

Gleiches gilt wohl für den Preis von umgerechnet knapp 700 Euro, zu dem Sonys Beitrag zur konkreten Utopie des papierfreien Büros ab Juni in Japan auf den Markt kommen soll. Für die Business- und Bildungs-Kunden dürfte das locker zu stemmen sein – das große iPad Pro etwa rangiert schließlich in einer ganz ähnlichen Kategorie.

Aber irgendwie ist das Ganze auch wirklich ein Beispiel für „weird Sony“, wie The Verge schreibt. Das Unternehmen mag der Pionier schlechthin auf dem Gebiet E-Ink sein — 2004 erster E-Ink-Reader überhaupt — hat aber auf diesem Sektor nie so richtig Fuß fassen können. Ob ein Gerät für die High-End-Business-Nische in der E-Paper-Nische das ändern wird!?

(via The Verge)

Crowdfunding, Crowdfailing: Popslate ist pleite – neues E-Ink-Smartcase kommt nicht mehr

popslate-2-e-ink-smartcase-kommt-nicht-mehrJe mehr Crowdfunding zum Crowdinvestment wird, desto mehr gleichen sich auch die Misserfolgsgeschichten – nun hat es mit Popslate wieder einmal ein Startup mit Crowdkapital erwischt. Immerhin war das E-Ink-Smartcase für das iPhone keine reine Vaporware, die erste Version des via Indiegogo vorvermarkteten E-Lese-Accessoires (Funding-Summe: 220.000 Dollar) für die Apple-Fangemeinde wurde – wenn auch mit Verspätung und reichlich abgespeckten Features – Anfang 2015 an die Vorbesteller ausgeliefert.

1,1 Mio. Dollar Crowdkapital futsch

Obwohl die Reviews dann eher enttäuschend ausfielen – bemängelt wurde u.a. niedrige Auflösung, kein Touchscreen, dafür aber hoher Preis – schafften es die Popslate-Macher, Mitte 2016 eine zweite Kampagne auf die Beine zu stellen, die sogar 1,1 Mio. Dollar einsammelte. Doch (funk-)technische Probleme bei der Realisierung – das Hüllenmaterial des Smartcases schluckt zuviel Signalstärke des iPhones – und am Ende leere Kassen haben dem Projekt nun den Todesstoß versetzt.

„This will be our final update“

Das finale Projektupdate bilanziert kurz und knapp:

„There is no way to sugarcoat what this all means:
-popSLATE has entered into the legal process for dissolution of the company
-Your popSLATE 2 will not be fulfilled
-There is no money available for refunds
-This will be our final update“

Know-How als Konkursmasse

Anders als bei der Pebble-Pleite gehen also nicht nur die Unterstützer/Vorbesteller des Produkts leer aus, auch die Gründer und ihr Team schauen in die Röhre – während die E-Ink-Smartwatch in letzter Minute für einen hohen zweistelligen Millionenbetrag von einem Konkurrenten (Fitbit) aufgekauft wurde, scheint fraglich, ob sich jemand für die Konkursmasse von Popslate interessieren wird.

Tja, wie heißt es so schön: Startups sind Suchmaschinen für Geschäftsideen. Doch egal ob nun crowdgefundet oder nicht, wenn man sich dabei jenseits eingetretener Pfade bewegt, kann auf der Strecke eben auch mal der Abgrund lauern…

(via The Digital Reader)

Quilla, aka Flipchart-Killer: 42 Zoll-Schreibtafel auf E-Ink-Basis vorgestellt (CES Las Vegas)

quilla-flipchart-killerIst das noch ein Lesegerät, oder eher ein Whiteboard oder Flipchart zum Aufhängen bzw. Aufstellen? Der Name des neuen 42-Zoll-E-Ink-Gadgets vom kalifornischen Start Up Quirk Logic verrät es schon: der „Quilla Connected eWriter“ wird als vernetzte „Always-On“-Schreibtafel vermarktet, die sich vor allem für Unterrichts- und Präsentationszwecke in Schule, Hochschule und Unternehmen eignet. Größter Vorteil: Tafelskizzen können gespeichert und auch an entfernte Teilnehmer verschickt werden.

Schreiben, Kritzeln, Zeichnen

Die reflexive Display-Technologie stammt von Marktführer E-Ink, und wird verbaut ins Quilla-Gerät diese Woche erstmals auf der CES in Las Vegas der Öffentlichkeit vorgestellt. Die mächtige, im E-Ink-Sektor bisher unerreichte Bildschirmdiagonale von 42 Zoll (das sind immerhin 106 Zentimeter) lässt das Gerät im Hochkant-Format aussehen wie ein Flipchart, und so ähnlich benutzt man es im „Schreibmodus“ auch. Mit einem passiven (d.h. akkulosen) Smart-Griffel wird auf dem 10-Punkt-Multitouch-Display schwarz auf weiß notiert, gekritzelt oder gezeichnet.

Einsatz als Display-Kaskade

Zugleich kann man aber auch vorbereitete Texte und Illustrationen drahtlos auf die E-Ink-Tafel beamen, umgekehrt lassen sich Tafelskizzen speichern und direkt an die Teilnehmer einer Lehrveranstaltung verschicken. Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller 16 Stunden. Der mit breitem Rahmen und Aufhängungsvorrichtung ausgelieferte E-Ink-Riese (Gewicht: knapp 10 Kilogramm) kann auch als Display-Kaskade zum Einsatz kommen — etwa in Form von drei vernetzten, hochkant nebeneinander aufgehängten Exemplaren.

Geringe Pixeldichte

Das Display des eWriter basiert auf dem Pearl E-Ink-Standard: Bei einer Auflösung von 2880 x 2160 Pixeln wird umgerechnet nur eine Pixeldichte von 86 ppi erreicht. Für einen E-Reader direkt vor den Augen wäre das wohl kaum mehr akzeptabel, doch der Abstand zu einem Whiteboard oder einem Flipchart beträgt ja in der Regel mehrere Meter, wodurch sich dieser Nachteil wieder ausgleicht. Wann der Quilla eWriter in den Handel gelangt — und vor allem zu welchem Preis — bleibt abzuwarten.

(via The Digital Reader)

Tschüss QUERTZ: Apples neue Macbook-Generation erhält E-Ink-Tastatur

macbook-mit-eink-tastatur-ab-2018Bis E-Ink als Display-Technologie in Laptops auftaucht, wird es wohl noch ein bisschen dauern — leider. Doch dafür hat Apple nun einen neuen Trend losgetreten: E-Ink auf dem Tastenfeld, um die angezeigte Tastaturbelegung je nach Sprache dynamisch anzupassen. In Zusammenarbeit mit dem australischen Startup Sonder Design haben Steve Jobs Erben ein dynamisches Universal-Keyboard entwickelt, das in der kommenden Macbook-Generation verbaut werden soll, Marktstart: 2018.

„Goodbye QWERTY, hello Emoji“

Enstprechende Gerüchte über ein E-Ink-Keyboard gab es schon seit einiger Zeit. Das Wall Street Journal berichtete nun gestern unter Berufung auf Informanten aus dem Unternehmensumfeld wie auch einen Artikel des Guardian: „The new keyboards will be a standard feature on MacBook laptops, and will be able to display any alphabet, along with an unlimited number of special commands and emojis.“

E-Ink-Tastatur für den Desktop startet noch 2017

wer nicht bis 2018 warten möchte: Das neue Tastatur-Konzept von Sonder Design wird manwohl auf jeden Fall schon etwas früher ausprobieren können. Denn noch bis Ende des Jahres wolln die Australier ein separates mit E-Ink-Tasten ausgestattetes Desktop-Keyboard im Apple-Design auf den Markt bringen. Das schlicht „Sonder Keyboard“ getaufte Produkt soll dann zum Preis von 200 Dollar erhältlich sein.

Deutlicher Vorteil gegenüber OLED-Tastaturen

Größter Vorteil der E-Ink-Tastatur dürfte die dauerhafte Speicherung der Tastenbelegung sein, schließlich muss nur für die Veränderung der Tastenbelegung kurz Strom fließen. Ein deutlicher Pluspunkt gegenüber Konzepten wie etwa Artemy Lebedevs “Optimus Maximus”-Keyboard, das mit OLED-Displays leuchtende Funktionstasten schafft — für ein Laptop dürfte solch ein Konzept wenig Sinn machen. Teuer ist die OLED-Variante obendrein.

[via The Digital Reader & The Verge]