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Artikel in der Kategorie "E-Bibliothek"

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[24 Apr 2014 | One Comment | ]
„The Right to E-Read“: Bibliotheken fordern Lizenz zum E-Lesen

„Welttage“ sind so etwas wie die Leitwährung der Aufmerksamkeits-Ökonomie. Siehe den gestrigen 23. April, wo fleißig für Content in fester („Welttag des Buches“) wie flüssiger Form („Welttag des Bieres“) geworben wurde. Einen tiefen Schluck aus der PR-Pulle gönnte sich auch der „Deutsche Bibliotheksverband” – und forderte medienwirksam die „rechtliche Gleichstellung von E-Books und gedruckten Büchern“. Oder kürzer: „the right …

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[13 Dez 2013 | Kommentare deaktiviert | ]
Piratebay? Nasjonalbiblioteket! Kultur-Flatrate à la norvégienne

Oft hat man ja den Eindruck, es gibt nur zwei Wege zur Kulturflatrate: entweder Google scannt alle Bücher, oder man überlässt die Aufgabe den Piraten. In kleineren Ländern mit eher überschaubaren Beständen gibt’s aber einen dritten Weg: man scannt einfach ganz offiziell alles selbst, finanziert mit öffentlichen Mitteln. So machen es jetzt auch die Norweger, bis Mitte 2020 sollen …

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[15 Nov 2013 | Kommentare deaktiviert | ]
Neues Urteil: Google darf weiter Bücher scannen – “Fair Use”

Schon seit zehn Jahren scannt Google komplette Bibliotheken ein, um die Bücher dann via Google Books online zugänglich zu machen – aktuell umfasst die Datenbank schon mehr als 30 Millionen Titel. Fast genau so lange wird mit Autoren und Verlagen darüber gestritten, ob das noch unter “Fair Use” fällt oder nicht. Ein neues Urteil aus New York gibt Google …

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[6 Sep 2013 | Kommentare deaktiviert | ]
“All you can read”: mit Oyster startet das erste echte Spotify für E-Books

Wenn’s um Verleihmodelle für E-Books geht, geben sich viele deutsche Verlage immer noch so verschlossen wie eine Auster. Die einzig ernstzunehmende Flatrate-App namens Skoobe bietet vor allem Titel von Holtzbrinck & Random House – also den Verlagen, die das Projekt auch angeschoben haben. Wie es besser gehen kann, zeigt in den USA jetzt das New Yorker Startup Oysterbooks mit …

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[5 Sep 2013 | Kommentare deaktiviert | ]
Cory Doctorow: “Verlage sollten lernen, die Onleihe zu lieben”

Gute Frage für Dr. Seltsam: Warum ist das Thema Onleihe bloß solch ein vermintes Gelände? Während Millionen Print-Bücher Tag für Tag geräuschlos über die Ausleih-Theke gereicht werden, scheint bei jedem E-Book-Download vom Bibliotheksserver mindestens ein Verleger oder Buchhändler zu sterben. Unlängst gab es einen regelrechten Aufschrei, weil Stadtbibliotheken in Hamburg und Dresden die Onleihe auf das Bundesgebiet ausgedehnen wollten. …

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[27 Aug 2013 | 2 Comments | ]
E-Book-Flatrate wider Willen: Dresden macht den e-bibo

“Wir bieten keine E-Book-Flatrate”, verlautbarte die Stadtbibliothek Dresden kürzlich via Buchreport, und versuchte die aufgebrachte (Verlags-)Branche zu beruhigen. Vorausgegangen waren Berichte, die Dresdener hätten – ähnlich wie die Hamburger Stadtbibliothek – ihr Onleihe-System bundesweit geöffnet. Skandal! Ein kommunales Skoobe für Krethi und Plethi, für zehn Euro pro Jahr! Oder doch nicht!? Tatsächlich steht auch weiterhin in der Nutzungsordnung: “Jede/jeder …

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[27 Aug 2013 | Kommentare deaktiviert | ]
Bücher, die man nicht besitzen darf, sind doof (manchmal auch tödlich)

Wer’s noch nicht wusste: der Digital Rights Aktivist & Sci-Fi-Autor Cory Doctorow bloggt nicht nur auf boingboing, sondern hat auch eine eigene Kolumne beim Guardian. Dort konnte man unlängst eine Eloge auf ein gedrucktes britisches Kulturgut lesen, sprich: das Oxford English Dictionary (OED) – und zugleich eine Kritik der elektronischen Version. Wer Doctorow kennt, kann sich schon denken, worum’s …

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[29 Jul 2013 | Kommentare deaktiviert | ]
VG-Wort Tantieme nur für DRM-freie E-Books im PDF-Format?

Je mehr Medien, desto mehr Tantiemen, könnte man denken. Stimmt aber leider nicht ganz – zumindest, wenn es um Ausschüttungen der VG Wort an E-Book-AutorInnen geht. Denn wie Buchreport erfahren hat, gibt’s für elektronische Titel im weit verbreiteten Standard-Format epub bisher überhaupt keine reguläre Vergütung. “E-Books können momentan nur gemeldet und vergütet werden, wenn es sich um nicht kopiergeschützte …

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[8 Jul 2013 | 4 Comments | ]
Copyright killt Backlist: Neue Studie zum “Verschwinden” von Büchern

Muss man geistiges Eigentum mit intensivem Copyright schützen, damit über Jahrzehnte hinaus eine kontinuierliche Verwertung gesichert ist? Nein, behauptet Jura-Prof Paul Heald (University of Illinois) schon seit vielen Jahren, ganz im Gegenteil: die Ausweitung der Schutzfristen habe geradezu zum Verschwinden eines Großteils der Backlist geführt. Eine wichtiger Zweck des Copyrights werde damit ad absurdum geführt – nämlich die Verfügbarmachung …

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[20 Jun 2013 | One Comment | ]
Versuch das mal mit dem Kindle (#1): Weltrekorde brechen mit Buch-Dominoketten

Ach, es ist ja sowieso viel zu heiß heute, um irgendetwas sinnvolles zu schreiben. Deswegen gibt’s jetzt den ersten Teil der neuen Miniserie “Versuch das mal mit dem Kindle”. Was man mit einem E-Reader so alles NICHT machen kann, ist durchaus beachtlich — man kann die flachen Gadgets z.B. nicht in eine lange Reihe stellen und einen nach …