Mehr Sichtbarkeit für Indie-Titel: BoD kooperiert mit Hugendubel & Osiander

visibility-fuer-selfpublisher-im-buchhandelVor der Discoverability kommt die Visibility. Gerade Self-Publishing-Titeln fehlt aber bisher die Sichtbarkeit im Sortimentsbuchhandel vor Ort. Doch das ändert sich gerade, siehe den aktuellen Schritt von BoD: das Unternehmen kooperiert ab jetzt in Sachen Indies mit den Buchhandelsketten Hugendubel und Osiander. „Die zunehmende Professionalisierung bei selbstverlegten Titeln bietet dem stationären Buchhandel eine große Chance, vom Self-Publishing-Boom zu profitieren“, hofft Gerd Robertz, Sprecher der BoD-Geschäftsführung.

Regionaler Bezug als Startvorteil

Bei BoD aktive Self-Publishing-Autoren können sich bis zu fünf Buchhandlungen in ihrer Region aussuchen, und diesen jeweils ein Textexemplar anbieten. BoD sendet dann den ausgewählten Standorten ein Gratisexemplar zu — soweit die Qualität stimmt, wohlgemerkt. Eine „Vorabprüfung“ behält sich der Self-Publishing-Dienstleister bei diesem Serviceangebot nämlich vor. Der letzte Filter bleibt dann — wie immer — der Buchhändler selbst.

Jeder zweite Buchhändler listet Indie-Titel

Die Chancen stehen aber eigentlich ganz gut. Wie erst kürzlich eine Umfrage von BoD & Indie Publishing unter mehr als 300 Buchhändlern ergab, hat jeder zweite bereits Selfpublishing-Titel im Programm, ebensoviele halten Bücher mit regionalem Bezug für besonders gut vermarktbar. Verbesserungsbedarf sahen drei Viertel der Befragten jedoch bei der gestalterischen und inhaltlichen Qualität.

Abb.: libarary_mistress (cc-by-sa-2.0)

Steffen Meiers interessantes Branchen-Magazin, oder: Entschleunigung per Hochkant-PDF

digital-publishing-report-steffen-meiner„Machen ist wie wollen, nur krasser“, findet Publisher & Kurator Steffen Meier, und jetzt hat er etwas ganz krasses gemacht: dpr, ausgeschrieben: Digital Publishing Report. Mission Statement: „Ein Magazin, in digitaler Form mit (weitgehend) digitalen Themen für die Verlagsbranche. Von E-Book bis Chatbot, von Pokémon bis Facebook.“ Überraschend jedoch die Form: dpr ist kein Blog (wie auf meier-meint.de), es ist kein Newsletter (Meier ko-kuratiert bekanntlich die Publishernews), es ist ein Hochkant-PDF-Magazin. Erster Eindruck: Lesen lohnt sich!

Keine Newsschleuder sein, sondern „einordnen“

Ein Magazin, das sei zwar irgendwie ziemlich „80er Jahre“, gibt Meier im Vorwort zur Erstausgabe zu — das Format könne allerdings „zu einer anderen Rezeption“ führen, insbesondere zu Entschleunigung. Und da scheint was dran zu sein. dpr bietet Digitales für Digitale, aber eben betont nicht als Newsschleuder: „Das Einordnen vieler Entwicklungen, auch auf längere Sicht, fällt oft unter den Tisch“, so der Blattmacher im Interview gegenüber Andy Artmann. Deswegen habe er für den dpr auch den Untertitel „kuratiert, kommentiert, eingeordnet“ gewählt.

Produziert mit Tango Solo

Interviewt hat Andy Artmann seinen Kollegen zum Launch nicht zufällig für den Corporate-Blog von tango publishing/MarkStein Software. Denn produziert wird Meiers neues Magazin weder mit Quark noch mit InDesign, sondern mit einer Anwendung made in Germany: Tango Solo. Das DTP-Programm mit zahlreichen Export-Funktionen (neben PDF u.a. auch epub & Kindle-Format) wird für private Nutzer kostenlos angeboten, eine Profi-Version gibt’s für 99 Euro.

Von Verlags-Chatbots bis Pokémon Know

Thematisch dreht sich die mit Tango gestemmte Erstausgabe u.a. um aktuelle E-Book-Studien, die Relevanz von Chatbots für Verlage sowie Newsletter-Marketing-Tipps. Auch mit dabei: ein Buchmesse-Kalender für digitale Menschen, Tipps für die Zusammenarbeit zwischen Verlagen und Startups sowie das aktuelle Facebook-Ranking der Verlage. Und nicht zu vergessen: eine Vision von Pokémon KNOW.

Das „Freizeitprojekt“ dpr versteht sich bis auf weiteres als ein „nicht-kommerzielles Medienangebot für Verlage“, das vom „Input der Branchenkollegen“ leben soll. Dementsprechend wird es wohl noch ein bisschen dauern, bis es parallel zum PDF auch eine epub-Version für den E-Reader gibt…

What’s next, Thalia? Buchhändler geben Lese-Empfehlungen via WhatsApp

thalia-whatsnext-beratung-per-appNicht nur Verlage, auch Buchhändler suchen verstärkt den direkten Draht zum Kunden der Generation Smartphone bzw. Whats App — zum Beispiel Thalia. Das WhatsApp-Team der Buchhandelskette hatte unter dem Motto „What’s Next“ schon seit dem Sommer immer mal wieder für einige Tage lang Leser auf der Suche nach Lektüre per Messenging-App beraten — nun geht die Aktion im Umfeld der Buchmesse in eine neue Runde.

Chat-Bereitschaft von morgens bis abends

Die professionellen Buchempfehler sind diesmal einen ganzen Monat lang, nämlich vom 4. Oktober bis 4. November per Whats App auf 015237285381 erreichbar, und zwar täglich von 8.00 Uhr bis 23.00 Uhr. Die Fragesteller erhalten dann postwendend eine persönliche Buchempfehlung inklusive Kauflink.

Discoverability trifft Kuratierung

What’s Next ist zugleich natürlich auch Promotion für Thalias bereits 2015 gestartete Buchempfehlungs-Plattform „Thalia Next“, die basierend auf dem Lektürewissen der Thalia-Buchhändler Buchtitel nach Ähnlichkeit miteinander verknüpft. Mehr als 1.000 Buchhändler sind dort mit Bewertungen bzw. Rezensionen und eben Verlinkungen von Büchern aktiv.

Live-Chat für alle auf #fbm16

Besondere Sichtbarkeit wird der Beratungs-Marathon „What’s Next“ auf der Frankfurter Buchmesse erhalten — am Thalia-Messestand in Halle 3 soll dann ein 7,5 Meter hohes Display den aktuellen Whats App-Chat zwischen Besuchern und Buchhändlern für alle sichtbar machen.

(via boersenblatt.net & buchreport.de)

Dynamische In-Book-Promotion, oder: Wenn E-Books für E-Books werben

dynamic-in-book-promotionWerbung in Büchern, das war schon immer ein kontroverses Thema. Solange es aber um Werbung für andere Bücher geht, hat niemand Probleme damit. Im E-Book-Zeitalter sind die „Verlagsanzeigen“ am Ende eines Titels sogar zu einer der wichtigsten Marketing-Maßnahmen überhaupt avanciert. Vor allem, weil sie sich gut automatisieren & in ihrer Wirkung analyiseren lassen — das Stichwort heißt: „Dynamic In-Book-Promotion“.

Konversionsrate bei 10 Prozent

Dabei werden am Ende eines E-Books automatisch passende Titel als verlinkte Leseempfehlung eingebaut, die direkt auf Produktseiten im E-Book-Shop verweisen. Der Frankfurter Verlagsdienstleister Bookwire bietet solch einen Service im Rahmen der firmeneigenen Vertriebssoftware MACS seit Frühjahr 2016 an. Mitterweile nutzen ihn drei Viertel der beteiligten Verlage, und das sehr erfolgeich: Die Konversionsrate liegt dem Bookwire zufolge bei beachtlichen zehn Prozent, bei Reihen- und Serientiteln sogar noch höher.

Neues Analysetool misst Erfolg

Wie genau die Buchwerbung im Buch wirkt, sollen die beteiligten Verlage mit einem neuen Analysetool in Zukunft detailliert nachvollziehen können. Sie erfahren dann u.a., welche Anzeigen geklickt werden, wie sich die Relation von Klicks und Verkäufen verhält, und welche Aussagen sich über Nutzerinteressen für diverse Titel bzw. Genres ableiten lassen. Mit eigenen Produkt-Landingpages inklusive Leseproben soll die Konversionsrate zudem weiter gesteigert werden.

Kein Sex, keine Katzen, kurze Sätze? Der DNA des Bestsellers auf der Spur

the-bestseller-codeManchmal kann auch ein Buch über Bestseller das Potential zum Bestseller haben. So etwa „The Bestseller Code – Anatomy of the Blockbuster Novel“: Die Autoren Jodie Archer & Matthew L. Jockers haben einen Algorithmus entwickelt, mit dem sie sozusagen der DNA von potentiellen Erfolgsromanen auf die Spur gekommen sein wollen – und stellen in ihrem derzeit heiß diskutierten Sachbuch die Grundlagen ihrer Arbeit vor.

Da Vinci Code, oder: das Rätsel des Erfolgs

Am Anfang des Projekts stand der verblüffende Erfolg von Dan Browns Megaseller „The Da Vinci Code“ (darauf spielt ja auch der Titel an) — wie kam es dazu, das von diesem Thriller mehr als 80 Millionen Exemplare weltweit abgesetzt werden konnten? Am Marketing alleine konnte es jedenfalls nicht liegen, meinte die britische Publishing-Expertin Jodie Archer, und machte sich zusammen mit Stanford-Wissenschaftler Matthew L. Jockers an die computergestützte Text-Analyse…

Trefferquote 80 Prozent

Aus einem Pool von 20.000 Titeln kann ihr Programm angeblich inzwischen satte 80 Prozent der darin enthaltenen New York Times-Bestseller herausfiltert. Erfolgskriterien bei der Textanalyse sind u.a.: Junge, starke Helden, kaum Sex, kurze Sätze, Hunde statt Katzen, etc. Besonders lesenswert, so hat man den Verdacht, sind am Ende aber vielleicht genau die 20 Prozent, die vom Bestseller-Code nicht erkannt wurden.

Algorithmen als Hilfsmittel für Lektoren?

Nicht umsonst heißt es wohl auch in der Überschrift eines Wired-Artikels, der die Hintergrund-Story des „Bestseller-Codes“ beleuchtet: „Algorithms could save book publishing — but ruin novels“. Archer & Jockers allerdings sehen es dagegen eher umgekehrt: mit Hilfe der Software könnten Lektoren auf Bücher aufmerksam werden, denen sie ansonsten keine Chancen einräumen würden.

(via Buchreport & Wired)

Entdecken de Luxe: Google Books spendiert Discover-Feature & eigenes App-Feuilleton

google-discover-feature-neuGoogles digitaler Buchladen hat den Kampf gegen das Kindle-Imperium noch nicht aufgegeben: die US-Version der Google Books App wurde vom Suchmaschinen-Riesen jetzt kräftig aufgemöbelt. Das neue „Discover“-Feature soll nicht nur verbesserte personalisierte Buchempfehlungen bieten, sondern ist auch eine Art literarische Google News-Maschine um die jeweils vom Nutzer gelesenen Bücher herum, so dass man immer auf dem Laufenden bleibt.

Discoverability de Luxe – inklusive originäre Inhalte

Googles Algorithmen machen also mal wieder das, was sie am besten können: Informationen aus dem Web fischen, die zum jeweiligen Nutzer- bzw. Leserprofil am besten passen. So weit, so erwartbar. Wirklich überraschend dagegen ist, dass Google aber auch auf selbst produzierte, web-feuilletonistische Inhalte setzt — und zwar mit dem parallel gestarteten Programm „Google Play Editorial“. Dort findet man etwa Autoren-Interviews, Essays von bekannten Edelfedern oder auch exklusive Buchempfehlungen von angesagten AutorInnen. Auch eigene IllustratorInnen zur Bebilderung der Artikel hat Google offenbar engagiert. Fehlen dürfen aber natürlich auch nicht Coverbild-Kauflinks, die in Richtung des Google Book Stores verweisen.

Discover-Feature bald auch in Deuschland?

Das Discover-Feature gibt’s zum Start nur für Android, eine iOS-Version soll demnächst folgen. Insgesamt ist die Google Books-App nach Angaben des Unternehmens in 75 Ländern erhältlich, einen offiziellen Zeitplan für die Internationalisierung des neuen Features gibt es bisher nicht. Doch über kurz oder lang dürfte es wohl auch in Deutschland verfügbar sein. Ob Google den hiesigen Lesern aber auch ein eigenes App-Feuilleton mit Texten von deutschen Autoren spendiert? Mal abwarten…

(via Google Android-Blog)

Buch ohne Handel ab 2017: Börsenverein macht Buchhandel.de zum Projektmuseum

buchhandel-macht-dichtWer den lokalen Buchhändler seiner Wahl auch bei Online-Käufen unterstützen möchte, hat es bald wieder etwas schwerer: denn auf der Buy-local-affinen Buchhandelsplattform Buchhandel.de gibt’s ab 31. Januar 2017 zwar noch Titelinfos aus dem VLB, aber keine Bücher oder E-Books mehr zu erwerben. Damit entfällt auch die Möglichkeit, beim Shoppen eine der mehr als 800 Partnerbuchhandlungen als Bezugsadresse anzugeben.

Nach Libreka schon die zweite Pleite

Die von der Börsenvereins-Tochter MVB betriebene Plattform war 2014 als Nachfolge-Projekt des glücklosen Endkundenportals Libreka an den Start gegangen — schaffte es jedoch genauso wenig, genügend Umsatz zu generieren, zuletzt lag das Jahresergebnis bei nur mageren 600.000 Euro. Nachdem ein letzter Rettungsversuch in den letzten Monaten fehl schlug, zogen die Betreiber nun erneut den Stöpsel. Damit scheitert wohl auch endgültig der Plan der Buchhandels-Lobbyisten, mit Bordmitteln eine unabhängige Branchen-Adresse im Web zu schaffen, die gegen Amazon bestehen kann.

Wie schafft man mehr Sichtbarkeit?

Die unabhängigen Buchhhändler werden sich somit auch in absehbarer Zukunft zwischen zwei Wegen entscheiden müssen: entweder sie investieren herzhaft in eine eigene Verkaufsplattform, oder sie übernehmen ein Whitelabel-Baukastensystem, wie es u.a. von Barsortimentern (Libri, KNV) oder Mittelständlern wie SoftLevel Communication („Buchhandelsweb.de“) angeboten wird. Am eigentlichen Problem freilich ändert sich nichts: zwischen den Großen mehr virtuelle Sichtbarkeit für die Kleinen zu schaffen bleibt eine Herausforderung…

(via Buchreport.de)

Discoverability heißt Visibility: Berliner Senat & Börsenverein starten Wettbewerb „Digitalen Content sichtbar machen“

ebooks-sichtbar-machen-wettbewerb-berlinHehehe, ja wo sind sie denn, die E-Books? Sie stehen nicht in Regalen, liegen nicht in den Auslagen der Schaufenster, und niemand läuft mit einem E-Book in der Hand durch den Park. Das ist prima, wenn man eh nur gedruckte Bücher vermarkten will. Möchte man aber auch Umsätze mit elektronischen Büchern machen, ist das total doof. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Schrägstrich Landesverband Berlin Bindestrich Brandenburg findet das offenbar total doof. Und hat zusammen mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung einen Wettbewerb ins Leben gerufen, der „Digitalen Content sichtbar machen“ soll.

Verlagsübergreifend, geräteübergreifend, Volltext

Etwas elaborierter ausgedrückt: Gesucht wird nach einer Möglichkeit, E-Books dem Endkunden „verlagsübergreifend“ wie auch system- und geräteübergreifend „als Volltexte zu präsentieren und zu verkaufen“, egal ob auf Messen oder Konferenzen oder in Buchhandlungen. Erwünscht sind sachdienliche Beiträge von Verlagen und sonstigen KMUs aus der Region sowie von Software-Entwicklern, die einen Businessplan, Marktbeobachtung und Bewertung konkurrierender Ansätze enthalten. Das passt: schließlich gilt Berlin ja auch als ein Startup-Hub in Sachen E-Publishing.

„Vor Ort kuratiertes E-Book-Angebot präsentieren“

Ein paar beispielhafte Anwendungsfelder werden in der Wettbewerbs-Ausschreibung schon mal genannt:
– Auf Buchmessen könnten Verlage ihre gesamten lieferbaren eBook-Titel inkl. (…) Metadaten) auf Touchscreens oder den Devices der Besucher sichtbar machen
– Filterfunktionen könnten helfen, (…) den gesamten Bestand aller lieferbaren eBooks verlagsübergreifend, thematisch eingegrenzt und zielgruppenorientiert sichtbar zu machen, zu sortieren und zu verkaufen.
– Buchhandlungen könnten sich dieser Technologie bedienen, um Kunden ein kuratiertes eBook-Sortiment im Geschäft zu präsentieren

„30.000 Euro für drei gute Ideen“

Dotiert sind Platz 1 bis 3 mit 15.000, 10.000 bzw. 5.000 Euro. Bewerbungen können noch bis zum 30. November 2016 eingereicht werden, die Bekanntgabe der Preisträger findet Anfang 2017 statt. Zur Jury gehören neben Detlef Bluhm (Geschäftsführer des Börsenvereins in Berlin-Brandenburg) auch re:publica-Gründer Andreas Gebhardt, Annika Joscht vom Aufbau-Verlag sowie René Kohl vom Buch- und Medienversand Kohlibri.

(via berlin.de)

Abb.: Thomas Leuthard/Flickr (cc-by-2.0)

Mehr Auflage machen: Crossmediales Content Marketing für Self-Publisher & Indie-Verlage

contentmarketing-fuer-autoren-und-verlagMöglichst viele „Eyeballs“ erreichen, das möchten auch Indie-Autoren bzw. Verlage, die für ihre Titel die Trommel rühren — und investieren etwa in Werbebanner auf Webseiten oder Gratisaktionen in großen E-Stores. Was viele aber nicht wissen: die größte Reichweite erreicht man mit begrenztem Budget immer noch offline bzw. mit Crossmedia-Kampagnen, die auf klassisches Content Marketing in regionalen Medien setzen.

88 Mio. Auflage, oder: Print is not dead

Denn auch wenn alle von „Zeitungskrise“ reden — die Auflage von Wochen- und Anzeigenblättern ist im Gegensatz zu Tageszeitungen in den letzten 15 jahren fast konstant geblieben, sie liegt derzeit bei 88 Millionen pro Woche, zwei von drei Deutschen lesen sie, und zwar auch den redaktionellen Inhalt, der neben Regionalnews viele überregionale Servicethemen beinhalten kann – inklusive Technik, Lifestyle und Kultur. Wer es also schafft, dort zu landen, wird von vielen potentiellen Kunden wahrgenommen.

„Männer, Mondschein und Amore“

Wie man das schafft, zeigt das Beispiel der Dotbooks-Autorin Tina Grube: um die E-Book-Version ihres Herzschmerz-Romans „Männer, Mondschein und Amore“ zu promoten, wurde Ende 2015 die Würzburger Content-Marketing-Agentur djd beauftragt, in Deutschland der Marktführer für solche Services. Über das djd-Themenportal pressetreff.de — direkte Anlaufstelle für viele Redaktionen auf der Suche nach kostenlosem Content — fand dann ein professionell erstellter Pressetext mitsamt Fotos bundesweite Verbreitung in diversen Print- und Onlinemedien.

Auch Superbuch nutzt Content Marketing

Diese Männer, Mondschein, Amore-Kampagne ist mittlerweile beendet, doch aktuelle Beispiele auf pressetreff.de zeigen, wie Content-Marketing von Buchbranche genutzt wird: so findet man dort etwa zwei Artikel zum Thema „Bücher interaktiv erleben“ mit Material der Initiative superbuch.de sowie einen Bericht über Online-Buchflohmärkte mit Material von Buchmaxe/Buchmarie.

Übrigens: Zum Thema „Anzeigenblätter: die unterschätzte Medienpower“ veranstaltet djd am 22.09. ab 10 Uhr ein 45minütiges Webinar.