Wikipedia für’s iPhone: Mobile Site der Online-Enzyklopädie startet Dauerbetrieb

Die Zeiten der Beta-Phase sind endgültig vorbei: die mobile Wikipedia-Site ist auf einen neuen Server umgezogen und nun im Dauerbetrieb. Im Moment unterstützt die Unterwegs-Enzyklopädie neben iPhone und Kindle auch Android und Palm Pre. Bevorzugte Sprachen sind Englisch und Deutsch, an weiteren Sprachen wird gearbeitet. „Unser Ziel ist langsam zu wachsen und die Sache wirklich gut zu machen“, so der Wikimedia Chefentwickler für Mobile Anwendungen, Hampton Catlin. Die Seite hat bereits mehrere Millionen Benutzer pro Tag, darunter viele aus Deutschland. (mehr …)

Wikipedia meets Youtube: Online-Enzyklopädie demnächst mit Video-Beiträgen

wikipedia-meets-youtube-online-enzyklopadie-bald-mit-videosEins hatte Wikipedia bisher noch mit dem Nachschlagewerk im Bücherschrank gemeinsam: auch das Online-Lexikon zum Mitmachen bestand aus Bildern und Texten. Zum echten Web 2.0 gehört jedoch seit längerem die Möglichkeit, Videos in Web-Seiten einzubetten, zu verlinken und zu kommentieren. Wie Technology Review meldet, soll aber Wikipedia in wenigen Monaten in die Welt der bewegten Bilder vorstoßen. Wenn das neue System bereit steht, werden die Artikel der Internet-Enzyklopädie einen zusätzlichen Button haben: „Add Media„. Wer darauf klickt, kann in drei Online-Repositories nach passendem Videomaterial suchen. Das Material lässt sich dann dem Artikel hinzufügen. Insofern sagt Wikipedia nun endgültig der Gutenberg-Galaxis adieu: bisher ließen sich komplette Seiten als E-Book im PDF-Format speichern oder per Print-On-Demand sogar in Papierform bringen. Werden die Lexikonmacher also jetzt zu Video-Jockeys? (mehr …)

Echte Postkarten statt E-Cards schicken mit iPhone-App „Postino“



E-Cards sind beliebt, gerade, wenn man fast mal wieder einen Geburtstag verpasst hat. Doch wer verschickt wirklich digitale Urlaubsgrüße aus der italienischen Sommerfrische? Bunte Bilder, eine hingekritzelte Botschaft und exotische Briefmarken plus Stempel: nur was der Postbote in den Kasten wirft, hat auch den Charme der realen Ferne. Womit wir beim Thema wären: Der Postbote heißt auf italienisch „Il postino“. Postino heisst aber auch eine neue Anwendung für iPhone und iPod Touch. Mit Postino lassen sich aktuelle Schnappschüsse oder auch gespeicherte Bilder in eine reale Postkarte verwandeln, inklusive selbstgeschriebener Nachricht und Briefmarke. Und schwupp macht sich die Hybrid-Karte auf die Reise zum Adressaten (mit der üblichen Geschwindigkeit, versteht sich…). (mehr …)

Können Zeitungen doch von Online-Anzeigen leben?

newsvonlinearrev05-08Sinkende Anzeigenerlöse haben schon lange vor der Wirtschaftskrise viele Zeitungsverlage in Schwierigkeiten gebracht. Was im Print-Bereich wegfiel, konnte im Online-Bereich nicht wieder wettgemacht werden. Zumal nur die wenigsten Blätter Abonnenten gewinnen konnten, die für das Lesen am Bildschirm bezahlen wollen. Der Silicon Alley Insider wagte jetzt jedoch die Prognose, durch den wachsenden Online-Markt könnte sich die Schere wieder schließen. Und zwar schon bald: (mehr …)

Google Books oder: Putsch gegen die Gutenberg-Galaxis

„Wir bei Google lieben Bücher“, heißt es auf der Startseite der Google Buchsuche. Und die Liebe ist groß: mehr als sieben Millionen Bücher hat das Unternehmen in us-amerikanischen Bibliotheken bisher schon eingescannt, um die Inhalte via Internet zugänglich zu machen. Schließlich hat man sich zum Ziel gesetzt, die „Informationen dieser Welt zu organisieren und allgemein nutzbar und zugänglich zu machen“. Wäre da nur nicht das Copyright: denn nur eine Million Bücher aus dem Scan-Projekt sind „gemeinfrei“, zumeist, weil die Autorinnen oder Autoren schon lange tot sind. Die lebenden Autoren, Verlage und Rechteinhaber fanden die Idee mit Google Books gar nicht so toll: (mehr …)

Wikipedia trifft Billy-Regal: Online-Lexikon mit Print on Demand-Service

wikipedia_jetzt-als-buch-im-regal-150x150Wer trotz aller Begeisterung für Online-Enzyklopädien das Rascheln von Papier vermisst hat, dem wird jetzt geholfen: “Mit Hilfe der Buchfunktion kann sich jeder Nutzer der nach seinen Wünschen ein Buch aus bestehenden Lexikonartikeln zusammenstellen”, verkündet die deutsche Wikipedia-Seite. Per Mausklick lassen sich ab jetzt nämlich -Seiten zu einem PDF-Dokument zusammenfassen, mit einem Titel bzw. Deckblatt versehen und abspeichern. Und per Print-on-Demand sogar drucken… (mehr …)