Buchstaben bewegen, Bewegtbild bewegt auch: „The Atlantic“ verstärkt Youtube-Aktivitäten

The-Atlantic-VideoDer „New Yorker“ macht’s schon lange vor, u.a. via Amazon Prime, nun intensiviert auch „The Atlantic“ die Aktivitäten im Video-Genre. Für die Distribution allerdings setzt das 1857 gegründete Magazin zukünftig verstärkt ein beinahe „traditionelles“ Digital-Medium ein, nämlich den eigenen Youtube-Channel.

Schon bisher produziert das „Atlantic-Studio“ zum Beispiel politische Bewegtbild-Rubriken wie „The Atlantic Argument“ oder „Unpresidented“, mit „You are here“ kam jüngst eine Wissenschafts- und Technik-Reihe dazu. Neben diesen Shorties und animierten Erklärfilmchen gibt es auch Mini-Documentaries mit 10 bis 15 Minuten.

Diese Form des visuellen Zeitschriften-Essays bzw. der Reportage ergänzt eindrucksvoll die Lesestücke im gedruckten Magazin. Besonderer Vorteil der forcierten Youtube-Präsentation: auf der Video-Plattform lauert das potentiell größte Publikum, und verbunden mit der Einnahmequelle der Pre-Roll-Werbespots auch eine effektive Form der Monetarisierung.

Zugleich richten sich auf diese Weise – hopefully – noch mehr Augen auf das „andere Amerika“, also jene mediale Gegenöffentlichkeit, die es trotz Trump, Fox und anderen Breitbärten zum Glück immer noch gibt….

(via Digiday UK)

Veröffentlicht von

Ansgar Warner

Ansgar Warner arbeitet als freier Autor im Medienbüro Mitte (Berlin). Neben diversen Brotarbeiten für Presse & Rundfunk bloggt er hier rund um's Thema Elektronisches Lesen. Die spannende (Vor-)Geschichte der elektronischen Bücher erzählt Ansgar in "Vom Buch zum Byte". Praktische Infos für Autoren, Verleger & alle E-Reading-Interessierten vermittelt das "e-book & e-reader abc".