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Buchstaben bewegen, Bewegtbild bewegt auch: „The Atlantic“ verstärkt Youtube-Aktivitäten

26 Mai 2017 0 Kommentare

The-Atlantic-VideoDer „New Yorker“ macht’s schon lange vor, u.a. via Amazon Prime, nun intensiviert auch „The Atlantic“ die Aktivitäten im Video-Genre. Für die Distribution allerdings setzt das 1857 gegründete Magazin zukünftig verstärkt ein beinahe „traditionelles“ Digital-Medium ein, nämlich den eigenen Youtube-Channel.

Schon bisher produziert das „Atlantic-Studio“ zum Beispiel politische Bewegtbild-Rubriken wie „The Atlantic Argument“ oder „Unpresidented“, mit „You are here“ kam jüngst eine Wissenschafts- und Technik-Reihe dazu. Neben diesen Shorties und animierten Erklärfilmchen gibt es auch Mini-Documentaries mit 10 bis 15 Minuten.

Diese Form des visuellen Zeitschriften-Essays bzw. der Reportage ergänzt eindrucksvoll die Lesestücke im gedruckten Magazin. Besonderer Vorteil der forcierten Youtube-Präsentation: auf der Video-Plattform lauert das potentiell größte Publikum, und verbunden mit der Einnahmequelle der Pre-Roll-Werbespots auch eine effektive Form der Monetarisierung.

Zugleich richten sich auf diese Weise – hopefully – noch mehr Augen auf das „andere Amerika“, also jene mediale Gegenöffentlichkeit, die es trotz Trump, Fox und anderen Breitbärten zum Glück immer noch gibt….

(via Digiday UK)

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