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Das Buch der Zukunft: E-Books und elektronisches Publizieren auf der „Buch Digitale 2010“

19 Aug 2010

upload-magazin-buch-der-zukunft-e-book-buchdigitaleEins ist klar: Das Buch der Zukunft ist ein E-Book. Der Abstand zum Buch aus Papier wird immer weiter wachsen. Bereits jetzt zeigen Multimedia-Erweiterungen wie Vooks oder Motion-Comics, genauso aber Community-orientierte Leseplattformen wie BookGlutton, was möglich ist. Das Upload-Magazin widmet dem „Buch der Zukunft“ ein Special, an dem sich auch E-Book-News beteiligt, u.a. mit einer Marktübersicht zum Thema E-Reader. Anlass der gesamten Aktion ist die Buch Digitale 2010, ein „Forum für neues Publizieren“, das am 14. September in Berlin stattfindet.

„Das Erstaunliche: Man kann auf E-Readern und Tablets tatsächlich lesen“

Die Gutenberg-Galaxis wurde schon des öfteren für tot erklärt. Fast genauso oft wurde seit den Neunziger Jahren das elektronische Lesen zum neuen Hype erklärt. Erst elektronisches Papier, also E-Ink, hat dem E-Book einen länger anhaltenden Erfolg beschert. Amazon etwa hat mit dem Kindle-Reader seit 2007 den gesamten Buchmarkt der USA durcheinandergewirbelt. Doch erst mit dem iPad, in technischer Hinsicht ein Retro-Lesegerät, scheint der endgültige Durchbruch zum Massenmarkt zu gelingen. „Offenbar wurde nun diese eine magische, nicht sichtbare Linie durchbrochen, die aus einer Technologie der Zukunft eine Technologie der Gegenwart macht, eine Technologie, die unseren Alltag beeinflusst und verändert“, schreibt Jan Tißler im Editorial zum Special „Buch der Zukunft“. Was dem elektronischen Lesen bis jetzt offenbar noch gefehlt hat, war nicht allein ein Massenmarkt, sondern zunächst mal die massenhafte Akzeptanz. Die ist nun gekommen. „Das Erstaunliche ist jedenfalls: Man kann auf E-Readern und sogar auf Tablets tatsächlich lesen. Und damit ist nicht nur das Lesen einer Information gedacht, sondern das Lesen eines Buchs.“ Nicht nur die Lernkurve der Leser geht momentan steil nach oben, genauso verhält es sich bei Autoren, Verlagen und Buchhändlern. Im Themenschwerpunkt des Upload-Magazins werden in täglich neuen Folgen bis Mitte September die Chancen und Risiken des elektronischen Publizierens für alle Beteiligten ausgelotet. Zu den Autoren gehört neben Upload-Betreiber Jan Tißler, Sebastian Schürmanns (schreibermag.de) und Leander Wattig (wasmitbuechern.de) auch Ansgar Warner (e-book-news). Das Upload-Magazin tritt dabei übrigens als Medienpartner der zweiten Berliner „Buch Digitale“ auf, die von der E-Book-Plattform PaperC und der Medienagentur SWOP veranstaltet wird.