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Blogparade: Lesen ohne Limit – E-Publishing jenseits von DRM

3 Apr 2013 Ansgar Warner 10 Kommentare

Digital Rights Management nervt. Der lästige Kopierschutz setzt dem elektronischen Leseerlebnis enge Grenzen. Jedes Buch, an jedem Ort, auf jedem Gerät? Das wäre schön. Doch leider bleibt das große Potential von E-Books bisher oft ungenutzt. Viele Verlage sagen: Tut uns leid, es geht nicht anders. Doch es gibt auch eine wachsende Zahl von Gegenbeispielen, die zeigen: es geht auch ohne, und zwar sehr gut! Zum “internationalen Tag gegen DRM” am Freitag, 3. Mai 2013 startet E-Book-News deswegen eine Blogparade zum Thema “Lesen ohne Limit”. [Hinweis: Die Blogparade ist verlängert bis zum 10. Mai!]

Welche Erfahrungen mit/ohne DRM habt ihr gemacht?

Alle BloggerInnen, PodcasterInnen oder WebjournalistInnen sind eingeladen, in den nächsten vier Wochen einen Blog-Artikel rund um das Thema Kopierschutz bei E-Books, E-Comics oder E-Mags zu veröffentlichen und einen Backlink auf diesen Blogpost zu setzen. Interessante Aspekte könnten zum Beispiel sein: Was für Erfahrungen habt ihr mit kopiergeschützten/ mit DRM-freien E-Books gemacht? Kann das digitale Wasserzeichen eine Zwischenlösung sein? Hilft DRM gegen E-Book-Piraterie? Welche Marketing-Chancen bietet der völlige Verzicht auf DRM?

In der Woche nach dem 10. Mai kann man auf E-Book-News dann eine kommentierte Zusammenfassung aller Beiträge lesen. Zu gewinnen gibt’s übrigens auch etwas: der beste Beitrag wird mit einen Gutschein für ein DRM-freies E-Book von epubbuy prämiert, für Platz zwei und drei gibt’s je ein Exemplar von “Vom Buch zum Byte – Kurze Geschichte des E-Books” (natürlich ebenfalls DRM-frei). Kommen genügend Beiträge zusammen, bieten wir den AutorInnen an, die Artikel in einem cc-lizensierten E-Book-Sampler zu veröffentlichen.

Internationaler Tag gegen DRM

Ins Leben gerufen wurde der “Internationale Tag gegen DRM” im Jahr 2006 von der Free Software Foundation. Die Kampagnen-Website trägt den schönen Titel “Defective by Design”, denn die Mängel von DRM sind schließlich Absicht: “Wenn ein Programm verhindert, dass du ein Musikfile weitergibst, ein E-Book auf einem anderen Gerät liest oder ein Single-Player-Game ohne Internetverbindung spielst, dann ist DRM daran schuld. Mit anderen Worten, Produkte mit DRM sind mutwillig beschädigte Produkte. DRM verhindert es, das zu tun, was möglich wäre, wenn es kein DRM gäbe. Das stellt eine Gefahr für Freiheit und Privatsphäre dar, außerdem erleichtert es Zensur.”

PS: Mehr Infos zum Thema Blogparaden und aktuelle Mitmach-Tipps findet man auf der Seite blog-parade.de

Abb.: flickr/tom-b (CC BY-NC-SA 2.0)

Autor & cc-Lizenz: Ansgar Warner (CC BY-NC-ND 3.0 DE)

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