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Blocks, oder: Smartwatch zum Selberbauen – inkl. E-Ink-Option

5 Jun 2015 0 Kommentare

blocks-wearable-konfigurierbare-smartwatchWelches Display soll sie haben, die persönliche Lieblings-Smartwatch? Rund, rechteckig, viereckig? LCD oder E-Ink? Welche Extras sind gewünscht: Mikrofon, Flashlight, Gestensteuerung? Bei der neuen Smartwatch von Blocks Wearables wird man frei nach Gusto entscheiden können – denn ähnlich wie bei Googles Smartphone-Projekt Ara soll dieses Gadget aus frei kombinierbaren Modulen bestehen.

Kooperation mit Chip-Hersteller Qualcomm

Den Anstoß für das spannende Smartwatch-Projekt gab eine Gruppe von Studenten des Londoner Imperial College – ursprünglich wollten sie mit der Kombination von Gestensteuerung und Bio-Sensorik experimentieren, am Ende kam dann das Konzept der Smartwatch zum Zusammenbauen heraus. Für technische Unterstützung sorgt inzwischen u.a. die Kooperation mit dem Chip-Hersteller Qualcomm – im Innern der ersten Blocks-Version wird deren Snapdragon-400-Prozessor werkeln.

Die Uhr ist nicht nur von Anfang an maßgeschneidert, sondern lässt sich auch leicht erweitern: “Es ist wie beim traditionellen Desktop-Computer“, so Hakeem Javaid, einer der Entwickler, gegenüber dem Guardian. “Wenn man den aufrüsten wollte, hat man ihn ja auch nicht weggeworfen, sondern einfach eine neue Graphikkarte oder mehr Speicher installiert.“

Module einbauen nach dem Plug & Play-Prinzip

Jedes Modul soll zwischen 20 bis 40 Pfund kosten und lässt sich einfach auf die Basiskomponente stecken. Dabei gilt dann: Plug & Play. Die modulare Smartwatch lädt nämlich nach dem Zusammenstecken automatisch die notwendige Software, um die Ergänzung zum Laufen zu bringen. Beim Betriebssystem setzen die Smartwatch-Macher auf Googles aktuelles Android Lollipop.

Ähnlich wie die alternative Pebble-Watch wird das Produkt von Blocks als Vorbestell-Kampagne auf der US-Crowdfunding-Plattform Kickstarter gelauncht – wahrscheinlich noch in diesem Sommer. Die Vorbesteller werden allerdings erst vier Module mit der Basis kombinieren können: einen Extra-Akku-Block, einen Herzfrequenz-Messer, einen GPS-Empfänger und einen NFC-Block zum berührungslosen Bezahlen.

Blockstore statt App-Store

Zum Start wird die Uhr nur mit rundem LCD-Display angeboten, später sollen zwei eckige Varianten dazukommen. Für die Zukunft setzen die Blocks-Macher dann auch auf die Entwickler-Community: im geplanten „Blockstore“ wird man auch Apps wie auch einzelne Module von Dritt-Anbietern bestellen können. Und nicht zu vergessen: Für das schicke und möglichst individuelle Äußere sorgt die Kooperation mit dem britischen Accessoire-Anbieter Tateossian.

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