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Bitcoins unbound: Erste Crowdpublishing-Kampagne mit Krypto-Zahloption startet

21 Feb 2014 1 Kommentar

Preisfrage: In welcher Währung sollte die Crowdfunding-Kampagne für ein Buch zum Thema Bitcoins laufen? Euro, Dollar, Pfund? Nee, richtig: Bitcoins natürlich. Genau das macht jetzt die britische Crowdpublishing-Plattform Unbound, ohnehin ein Vorreiter auf dem Gebiet der Subskription 2.0 – schon seit Mitte 2011 sammeln dort unabhängige Autoren (daher der Name: unbound) fleissig Vorbestellungen für ihre Buchprojekte. Bisher zahlte man zwar auch schon elektronisch, aber eben mit „normalem“ Geld. Die aktuelle Kampagne für Dominic Frisbys Sachbuchprojekt „Bitcoin – The Future of Money“ hat nun den Stein in Richtung Kryptowährung ins Rollen gebracht. Als etwa 70 Prozent der benötigten Summe zusammengekommen waren, traf das Unbound-Team eine mutige Entscheidung: die Plattform akzeptiert jetzt auch Zahlungen mit Bitcoins.

„At Unbound we love new ideas. Our business is books. Books have the potential to change the world. So does Bitcoin“, schreibt Kieran Topping dazu auf dem unbound-Blog. Vor allem aber klingt die Kombinaton von Crowdpublishing und Bitcoins nach einer sehr guten Idee – schließlich fallen Transaktionsgebühren bei dieser dezentral organisierten Währung fast komplett weg, und man weiß als Kampagnenunterstützer, dass 99 Prozent der Summe direkt ankommen. „A publishing industry first“, darf sich unbound nun selbst auf die Schulter klopfen – tatsächlich sind Bitcoins in der Buchbranche bisher noch nicht wirklich angekommen. Doch das dürfte sich in Zukunft wohl ändern, auch dank dieser Pionierleistung made in Britain.

Insofern ist Frisbys Buch – ohnehin einer der ersten ernsthaften Bitcoin-Titel überhaupt – eine überaus empfehlenswerte Lektüre gerade auch für Book people, die über den Tellerrand der Branche schauen möchten. In seinem Projekt-Pitch schreibt Frisby: „My new book tells the story of bitcoin. I explain what it is and how it came about. I’ve secured exclusive interviews with some of the key players in bitcoin’s development, including bitcoin’s number 2. I examine some of the mysteries behind bitcoin – Who Is Satoshi Nakamoto? What are Cypherpunks? I explain how it works and consider whether you should you own some and how. And I consider the vast potential economic, political and social implications.“

Ein Kommentar »

  • Jürgen schrieb:

    Alles sehr gute Ideen.
    Aber ich finanziere lieber alles aus eigener Tasche selbst vor, denn da habe ich das alleinige Sagen.
    Fremdkapital? Nein, danke.
    Und Bitcoins? Das ist so verrückt, das kommentiere ich gar nichts erst.