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Befreit die (Print-)Bücher: Bookrebels-App will Büchertausch vor Ort erleichtern

31 Mai 2018

bookrebels-befreien-buecherProaktives Social Reading, das würde ja bedeuten, sich nicht nur über Bücher auszutauschen, sondern auch … Bücher unter Gleichgesinnten vor Ort zu tauschen oder zu teilen bzw. zu verleihen? Genau in diese Richtung denkt auch David Ulrich — der Bremer Buchliebhaber möchte zu diesem Zweck „Bookrebels“ an den Start bringen, eine Plattform/App mit „Matching-Funktion“, deren virtuelle Regale die Leser dahinter zusammenbringen und zum aktiven Austausch motivieren soll.

Zu Gast im Regal, oder: Das AirBNB für Bücher

Bookrebels sei zugleich das „AirBNB, Tinder und Instagram für Bücher“, verspricht Ulrich vollmundig auf der Startnext-Projektwebsite — und meint damit: die künftigen Buchrebellen bringen ihre Bücher woanders unter oder haben welche zu Gast, finden Bücherfreunde und teilen Bilder von Büchern oder Rezensions-Videos. Vorher gilt es aber, gemeinsam die Spendierhosen anzuziehen: Über die Crowndfunding-Plattform Startnex soll bis zum 20. Juni das notwendige Startkapital zusammenkommen, mindestens 35.000 Euro.

Freisetzen von Lektüre wird bereits praktiziert

„We free Books“ lautet das Kampagnenmotto. Schaut man sich an, wieviele Bücher im Stadtraum schon jetzt „freigesetzt“ werden, auf Fensterbänken, Treppenabsätzen oder in eigens umgebauten Telefonzellen oder Freiluftregalen, scheint das Bedürnis nach mehr Sharing Economy unter den Schmökerfreunden wirklich sehr groß zu sein. Mit besserer Vernetzung via App könnte da vor Ort vielleicht noch mehr passieren…