Hurra, wir lesen noch…

Bzw. Hurra, SIE lesen noch, und zwar Gedrucktes: drei Viertel der Vier- bis Dreizehnjährigen schmökern nämlich nicht nur Bücher, sondern auch Zeitschriften & Comics, und das sogar noch mit (leicht) steigender Tendenz, zeigen die Ergebnisse der dritten Kinder-Medien-Studie. Das heißt: sie lesen Print bis hinein ins Smartphone-Alter. Das lässt die Branche hoffen… Siehe den Bericht des Börsenblatts

Zahl später, zahl was du willst, für dein Gedrucktes

Pay Later, Pay what you want, und das auch noch für ein Print-Magazin: das Clutch-Sonderheft zum Thema Künstliche Intelligenz setzt auf die Weisheit der Massen, mit einer hoffnungsvollen Auflage von 5.000 Stück. Die Vermarktung findet über die Website http://clutch.frauwenk.de/ statt, woran man schon erkennt: dahinter steckt die PR-Agentur Frau Wenk. https://meedia.de/2019/08/05/copypreis-selbst-festlegen-pr-agentur-frau-wenk-kooperiert-fuer-ki-ausgabe-des-clutch-magazins-mit-laterpay/

Zwei Sekunden Kraftwerk, zwanzig Jahre Prozess

„Ich hab kein Bock auf Kompromisse, ich leb mein eigenes Leben“…“Du verstehst nicht was ich tu und um was es für mich geht“…usw. Jetzt hat Moses Pelham höchstrichterlich (=EuGH) die Erlaubnis bekommen, Kraftwerk zu samplen, zumindest 2 Sekunden lang. Endlich also auch ein verbrieftes Zitatrecht für Hiphopper und Rapper: tagesschau.de/wirtschaft/sampl

Vom Freewrite zum Traveler

Sieh an, die Macher der E-Ink-Schreibmaschine „Freewrite“ (aka „Hemingway“) haben jetzt eine deutlich tragbarere Klapp-Top-Version entwickelt, den „Traveler“. Wiegt „nur“ so ein knappes Kilo. Aber trotzdem mit vollwertiger mechanischer Tastatur. Das Crowdfunding bei Indiegogo war schon mal erfolgreich, mit ner halben Million Dollar Startkapital sollte wohl mehr herauskommen als nur der Prototyp…
indiegogo.com/projects/travele

Künstliche Verknappung, vulgo: Enteignung als letzte Zuflucht

„Ist ein digitaler Kapitalismus mit nur noch behaupteten Kapital und überflüssiger Arbeit, der nicht mehr durch den Markt gesteuert wird, die Eigentumsordnung hinter sich gelassen hat und dessen kaum noch vorhandenes Wachstum aus der künstlichen Verknappung von Immaterialgütern resultiert, noch Kapitalismus?“ ctrl-verlust.net/fuenf-beunruh