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Auf’s Wort der Kunden hören: Deutsche Sparkassen basteln an Alexa-Skills

18 Sep 2017 0 Kommentare

sparkasse-goes-alexa„Alexa, frag meine Sparkasse nach meinem Kontostand“: Das eigene Konto managen, ohnen einen Finger zu rühren — das soll für die Alexa-Nutzer unter den rund 50 Millionen deutschen Sparkassen-Kunden künftig zum Alltag gehören. Deutlichstes Zeichen: In diesem Monat jettete Bernd Wittkamp, Chef des „Sparkassen Innovation Hub“ (S-Hub) nach Seattle, um wichtige Details für die Kooperation zu klären, wie finanz-szene.de berichtet.

S-Hub treibt Fintechnisierung der Sparkasse voran

Wenn’s soweit ist, heißt es: Skill aktivieren, Sparkassen-Konto hinzufügen, fertig. Welche sprachgesteuerte „Fähigkeiten“ dann den Kunden konkret angeboten werden, sollen die Kreditinstitute im Sparkassen-Verbund selbst entscheiden — denkbar sind Elemente wie Kontoabfrage, Überweisungen und Daueraufträge aber auch Beratungsdienstleistungen. Die Amazon-Kooperation ist ein erster Meilenstein für den erst kürzlich gegründeten S-Hub, angesiedelt bei der Sparkassen-eigenen Softwareabteilung „Star Finanz“ mit Sitz in Hamburg. Angedacht sind aber bereits weitere Kooperationen, zum Beispiel mit kleineren deutschen Fintech-Startups wie etwa Aboalarm, auch die Knaxx-Club-Taschengeld-App soll Alexa-tauglich gemacht werden.

Sparkasse sucht bereits Beta-Tester

Am schnellsten könnte die Kontoabfrage via Alexa Realität werden, sie soll noch bis Ende dieses Jahres zur Verfügung stehen. Bis dahin antwortet die Beta-Version (ohne Kontoanbindung, siehe sparkasse-voice.de) dagegen noch: „Oh je, ich finde da nichts. Aber keine Angst, es liegt an mir und nicht an Dir. Die bei der Sparkasse feilen da noch dran. Also Entwickler, gebt Gas!“

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