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Auch Zwerge fangen klein an: Libreka vermarktet Taschen-Reader Cybook Opus

16 Sep 2009

E-Book-Plattform Libreka verkauft E-Reader Cybook Opus .gif Libreka setzt auf Cybook Opus: das E-Book-Portal des deutschen Buchhandels verkauft seit dem 15. September den neuen 5-Zoll-Reader des französischen Herstellers Bookeen (Preis: 249 Euro). Libreka-Chef Ronald Schild zufolge war das Cybook Opus das erste Lesegerät, welches in punkto Design, Qualität und Nutzerfreundlichkeit überzeugen konnte. Auf der E-Book-Plattform wolle man künftig allerdings auch andere E-Book-Reader anbieten, etwa mit WiFi-Funktion.

Libreka will künftig auch andere E-Reader anbieten – und sucht nach einem Gerät mit WiFi-Fähigkeit


Mit dem nur 150 Gramm leichten Lesegerät sollen offenbar Benutzerschichten erschlossen werden, denen E-Reader bisher zu technisch waren „Das Cybook Opus ist ein sehr kompaktes Gerät mit einem Design, das wirklich Lust auf Lesen macht“, äußerte sich Ronald Schild im Gespräch mit pressetext. Technisch punktet das Gerät vor allem durch die integrierte Lagesensorik. Dadurch wird die Seitenwiedergabe dem Quer- und Hochformat automatisch angepasst – je nachdem, wie das Gerät gehalten wird. Ohne einen PC kommen die Nutzer allerding nicht aus: Wie andere Geräte seiner Preisklasse kann das Cybook Opus nur via USB-Kabel mit Lesestoff versorgt werden. Zukünftig will Libreka aber auch Modelle anbieten, die WLAN, UMTS oder beides unterstützen. Wie Schild gegenüber pressetext äußerte, teste man gerade verschiedene neue Geräte, die auf der IFA in Berlin vorgestellt wurden. Da im Fachbuch-Sektor, insbesonder wo es um Grafiken geht, viele E-Books in Adobes PDF-Format benutzt werden, ist Libreka offenbar auch auf der Suche nach einem PDF-fähigen Reader mit größerem Display.

Aktueller Lesestoff ist noch rar gesät, doch die E-Book-Verkäufe ziehen langsam an

Das E-Book-Portal libreka bietet zur Zeit knapp 13.750 E-Books zum Kauf an. In den USA und Großbritannien haben große E-Book-Stores dagegen bereits bis zu einer halben Million kommerzieller Titel auf Lager. Trotz des zur Zeit noch vergleichsweise schmalen Angebots gerade an aktuellen Ware gibt aber auch hierzulande es erste Erfolgsmeldungen: so schätzt die Gesellschaft für Konsumforschung, das im ersten Quartal 2009 65.000 E-Books in Deutschland über den virtuellen Ladentisch gewandert sind. Im Jahr zuvor waren die Zahlen noch so niedrig, dass sie nicht korrekt erfasst werden konnte. Im Schnitt gaben die Käufer für ein E-Book 10,26 Euro aus – wobei die Spanne von 1,99 Euro bis etwa 25 Euro reicht.