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[Aktuelles Stichwort] Web-Comics – Reichweite gibt’s online, Rendite via Print-Version

26 Sep 2014 0 Kommentare


[Dieser Artikel ist eine Preview aus: „das große e-book & e-reader abc“, das mehr als 200 aktuelle Stichwörter von Adobe-ID bis Zweifinger-Zoom enthält. Es ist digital und gedruckt im Oktober 2014 bei ebooknews press erschienen – Tipp: zum Einführungspreis bestellen und vier Euro sparen!]

Webcomics sind eine besondere Form von >>E-Comics, die von Anfang an über das World Wide Web veröffentlicht werden, also sich direkt im Browser lesen lassen. Viele Webcomics erscheinen mehrmals in der Woche bzw. im Monat als Serie, in Deutschland z.B. „Das Leben ist kein Ponyhof“ oder „Ahoi Polloi“. Kapitelweise in größeren Abständen erscheint ein Webcomic wie „Wormworldsaga“.

Webcomics kann man in der Regel kostenlos lesen. Die Monetarisierung findet durch freiwillige Spenden (>>Crowdfunding), den Verkauf von Print-Versionen (z.B. via >>Crowdpublishing) oder Merchandizing statt. International erfolgreiche Beispiele für die Kombination von Gratis-Webcomic und Print-Verkauf sind „Zahra’s Paradise“, „Sailor Twain“ oder „A.D. New Orleans after the Deluge“.

Oft wird zur internationalen Vermarktung die Crowdfunding-Plattform Kickstarter genutzt. Mit einer >>Pre-Order-Kampagne gelang es 2014 dort auch erstmals einem deutschen Comic-Zeichner, die englischsprachige Print-Version eines populären Webcomics erfolgreich zu vermarkten („Worworld-Saga“).

Zu den ältesten noch existierenden Webcomics gehören „Rogues of Clwyd-Rhan“ (1994), „The Polymer City Chronicles“ (1995) sowie „Eric Monster Millikin“ (1995). Nicht selten werden Webcomics von unabhängigen Zeichnern selbst auf einer eigenen Website präsentiert. Ähnlich wie Blogs nutzen Webcomic-Betreiber oft die Blogging-Software WordPress, erweitert durch spezielle Plugins wie Comicpress.

Kommerzielle E-Comic-Anbieter wie ComiXology oder Maddog Comics ermöglichen mit speziellen >>HTML5-Apps neben der Lektüre auf Smartphone oder Tablet ebenfalls die browserbasierte Lektüre auf dem Desktop. Auf diese Weise lassen sich sowohl Leseproben anschauen wie auch (wenn man eingeloggt ist) gekaufte Inhalte betrachten.


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