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„Absolut Independent“: Alle Mikrotexte des Jahres 2017 jetzt vorab via Startnext abonnieren

6 Jan 2017

mikrotext-aboDie E-Book-Flatrate der etwas anderen Art gibt’s auch 2017 wieder, made in Berlin: via Startnext kann man das diesjährige Verlagsprogramm von Mikrotext per Pre-Order abonnieren. „Abonnenten bekommen die E-Books bequem per E-Mail-Downloadlink geliefert, als ePub, mobi und PDF. Nur die Abonnenten erhalten das PDF, ein echtes Plus“, heißt es auf der Kampagnenseite.

Zielgruppe sind laut Mission Statement „neugierige digitale Leserinnen und Leser, die sich für politische-literarische Texte interessieren“ und „für neue Stimmen offen sind“, denn in dem von Nikola Richter vor vier Jahren gegründeten Digital-Verlag erscheinen oft auch literarische Debüts (mittlerweile übrigens auch im Print-Format). Das Abo via Startnext gibt’s ab 30 Euro.

In Frühjahr erscheint bei Mikrotext u.a.: Arunika Senaraths Erstlingswerk „Diese eine Nacht“, Jesper Clemmensens preisgekrönte Flucht-Reportage „Die Entscheidung der Familie Sender“, „Hoffnun'“, ein Sammelband mit Weltuntergangs-Kurzprosa von Puneh Ansari, sowie „Hacking Koyote“, ein transkultureller Hipster-Trickster-Essay zum Thema Digiale Souveränität. Siehe auch den Ankündigungs-Katalog.

Apropos Souveränität: Mit dem Mikrotext-Abo ist eben nicht nur für Lesefutter gesorgt, man unterstützt auf diese Weise ein von Amazon, anderen Shops oder Zwischenlieferern komplett unabhängiges Distributionssystem — die digitale Lektüre geht von Verlag & Autor direkt in Richtung Leser. Also „absolut independent“, wie Nikola Richter betont, auch in der Gegenrichtung: „So geht das Geld ohne Umwege an Autoren und Verlag“.

Erstmals gab es das Mikrotext-Abo im Jahr 2015, damals wurden knapp 200 Abos vorbestellt und auf diese Weise das ambitionierte Funding-Ziel von 10.000 Euro locker eingespielt. Im letzten Jahr ging’s dagegen mit einem Fundingziel von 1.000 deutlich bescheidener weiter, am Ende wurden mit 80 Abos 2.000 Euro erreicht. Die aktuelle Kampagne – diesmal mit einem Fundingziel von 2.000 Euro — läuft noch bis Mitte Januar.