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Abschussrampe für Ideen: Amazon Launchpad unterstützt jetzt auch deutsche Startups

3 Mai 2016

amazon-launchpad-abschussrampe-fuer-startupsOb smartes WLAN-Küchenradio, App-gesteuertes Battle-Racing-Spielzeug oder vegane Trinkschokolade mit Guarana-Zusatz — Immer mehr Produktinnovationen landen – bzw. starten – direkt bei Amazon. Mit dem „Launchpad“-Programm unterstützt der Online-Händler nämlich die Vermarktung erfolgversprechender Geschäftsideen, in den USA schon seit letztem Jahr, in Deutschland seit Ende letzten Monats. Die Start-Ups profitieren von „maßgeschneiderten Produktseiten und Marketing-Unterstützung … sowie direkten Zugang zu Amazons globalem Logistiknetzwerk“.

Rasanter Start für neue Produkte

„Schnell viele potenzielle Kunden zu erreichen ist für Start-ups entscheidend“, so verkündet Francois Saugier, Director Amazon Seller Services in Europa. Die Launchpad verschaffe jungen Unternehmen einen einfachen und erfolgreichen Start, indem sie ihre Produkte Millionen Kunden auf internationaler Ebene vorstellen könnten. Nun eben auch hierzulande: Unter amazonlaunchpad.de wagen sich auch zahlreiche deutsche Newcomer auf die Abschussrampe, etwa mit einer Sonnenglas-Solarlaterne, kabellosen Kopfhörern oder einer Gingko-Brahmi-Rosenwurz-Mischung, die Konzentration und Gedächtnisleistung steigern soll.

Viele Crowdfunding-Projekte dabei

Wer sich auch ohne Brain-Doping noch gut erinnern kann, wird im Launchpad-Store auf manch prominentes Kickstarter-Projekt stoßen, über das u.a. hier auf E-Book-News schon zu lesen war: so ist etwa die aktuelle Version der Pebble Smartwatch mit dabei oder der edle Eingabestift „Pencil“ von Fifty Three. Auch mit Kapital von der Crowd ging der VertiPen an den Start, ein als Armband tragbare Kombination aus Kugelschreiber und Eingabestift.

Alexa-Accessoires für das Smarthome

An einem ebenfalls wie Launchpad angeschobenem Produkt wie dem WLAN-Küchenradio Triby sieht man zudem, wie pfiffig Amazons verschiedene Geschäftsfelder ineinander übergreifen können: denn Triby ist das erste Gerät eines Drittherstellers, das mit Amazons digitaler Assistentin „Alexa“ ausgestattet wird. Auch so manche Smartwatch mit Echo-Anbindung — wie aktuell die auf Indiegogo angetretene CoWatch — und weitere Gadgets für das Smarthome dürfte man zukünftig auf dem Launchpad finden.

Nicht alles ist elektronisch

Wobei Angebote wie etwa die „FlashSticks“ genannten Sprachlernkarten, die vegane Trinkschokolade „koawach“ oder auch transparente, wasserspeichernde Blumentöpfe namens „Boskke Cube“ zeigen: es ist auch einiges innovativ-anologes dabei, was völlig ohne App-Anbindung und integrierte Leiterplatte auskommt. Hauptsache bleibt eben, dass die Produkte einen Hauch von Start-Up-Kultur atmen. Die ja nun — siehe etwa die Vox-Serie „Höhle des Löwen“ — definitiv im Mainstream angekommen ist.

(via Amazon Watchblog)