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Ab jetzt nur noch Tolino: Rakuten schiebt Marke Kobo in Deutschland aufs Abstellgleis

10 Mai 2017 1 Kommentar

kobo-aura-h2o„Kommt der neue Kobo Aura H2O Edition 2 bei uns nur noch als Tolino H2O heraus?“ fragte allesebook.de letzte Woche – und machte auf ein interessantes Detail aus der Launch-PM für der Kobo-Mutter Rakuten aufmerksam: dort wurden zwar diverse europäische Länder in allen Himmelsrichtungen genannt, Deutschland jedoch nicht. Nun hat sich der Rückzug der Marke Kobo vom deutschen Markt bestätigt: der 2016 vorgestellte Kobo Aura One wird das letzte Gerät mit Kobo-Branding bleiben.

Parallel-Vermarktung macht keinen Sinn

Schon seit der Übernahme der Tolino-Plattform durch Rakuten-Kobo Ende letzten Jahres war darüber spekuliert worden, ob die Parallel-Vermarktung der hardwareseitig ohnehin baugleichen Reader überhaupt noch Sinn machen würde. Nun werden also nach und nach die letzten verbliebenen Kobo-Reader aus den Regalen verschwinden.

Auch Direktvertrieb wird wohl eingestellt

Große Vermarkungsanstrengungen hatte Kobo in Deutschland ohnehin nie so richtig betrieben, anfangs gab es die Kobo-Reader nur in Elektronikfachmärkten, erst seit 2015 konnte man die Lesegeräte auch auf der deutschen Kobo-Website bestellen. Dieser Dirketvertrieb dürfte nun wohl ebenfalls eingestellt werden – zur Zeit ist er aber noch aktiv, inklusive der bisherigen Version des Kobo Aura H20.

Kindle, Tolino & Pocketbook bleiben übrig

Deutsche E-Reader-Käufer verfügen in Zukunft also nur noch über drei prominente Alternativen: Kindle auf der einen Seite, Tolino und Pocketbook auf der anderen (d.h. epub-)Seite. Und was ist nun mit der blaulichtreduzierten Tolino-Variante des neuen Kobo-Flaggschiffs mit 7-Zoll-E-Ink-Display und 1430×1080 Pixeln (265 ppi Pixeldichte)? Sie wird wohl irgendwann in nächster Zeit bei den Tolino-Partnern erhältlich sein, wann genau, bleibt jedoch vorerst noch ungewiss…

Ein Kommentar »

  • Sarah schrieb:

    Bleibt für mich noch die Frage, ob eReader sich auf lange Sicht gegen Tablets behaupten können. Ich persönlich finde das Lesen auf eReadern wesentlich angenehmer; vor allem durch das matte Display und die lange Akkulaufzeit würde ich immer wieder eher zum eReader greifen. Das trifft aber vermutlich nur auf Viel-Leser zu, alle anderen greifen dann vermutlich doch eher zum Tablet und ich schätze, es ist generell ein umkämpfter Markt, daher gibt’s auch nur wenig Markenvielfalt.

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