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Kinder lieben Print: zwischen vier & 13 Jahren spielt E-Reading keine Rolle, so Kindermedienstudie 2018

13 Aug 2018

kindermedienstudie-2018Ob mit oder ohne Phone, die Kinder in Deutschland sind smart, so die Macher der „Kinder-Medien-Studie 2018“. Denn sie praktizieren in Sachen Medien ein flexibles „sowohl als auch“. Mit besonderer Betonung auf dem „Sowohl“ — denn 75 Prozent der Kids zwischen vier und 13 Jahren lesen mehrmals pro Woche gedruckte Bücher oder Zeitschriften, „beim Lesevergnügen spielen elektronische Endgeräte und Lesemedien in der Zielgruppe der Vier- bis 13-Jährigen keine Rolle“. Die Zahl der lesenden Kinder hat im Vergleich zur vorherigen Studie sogar noch leicht zugenommen.

Musik und Bewegtbild dagegen haben aber einen breiten Fuß in der Tür: schon zwei Drittel der Vierjährigen hören Musik, Hörspiele oder Hörbücher mehrmals pro Woche auf CD, ein Drittel der 13-Jährigen greift mindestens mehrmals pro Woche auf YouTube, Vimeo oder andere kostenlose Videodienste zurück, um Filme, Serien oder Fernsehsendungen anzuschauen. Noch häufiger wird allerdings das klassische, „lineare“ Fernsehen genutzt.

Und ganz oben auf der Wunschliste stehen bei fast jedem zweiten Kind Handy oder Smartphone, mobiles Gaming und Tablets. Interessanterweise wird aber sehr flexibel kommunziert, neben Telefonieren und Textnachrichten werden auch häufig noch Postkarten oder Briefe geschrieben. Bei der Freizeitgestaltung insgesamt scheinen sich offline und online gleichfalls die Waage zu halten, Aktivitäten wie „mit Freunden zusammen sein“ oder „im Freien spielen“ haben im Durchschnitt über alle Altersklassen hinweg bei mehr als 80 Prozent der Befragten eine große Bedeutung.

Hinter der Kinder-Medien-Studie, für die 3.300 Kinder und Jugendliche zwischen vier und 13 Jahren befragt wurden, stehen sechs große Verlagshäuser, darunter Egmont Ehapa, Gruner & Jahr, SPIEGEL- und ZEIT-Verlag.

(Via Buchreport)