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150 Prozent: “Drachenväter” wird zum Krautpublishing-Erfolg

27 Nov 2013 0 Kommentare

Die “Drachenväter” haben den nächsten Level erreicht – auf Startnext sammelte das Krautpublishing-Projekt zur Geschichte des klassischen Rollenspiels (E-Book-News berichtete) schon fast 15.000 Euro ein, das Minimum lag bei 10.000 Euro. Neben direkten Spenden wurde das Buch selbst fast 300 mal vorbestellt (in der Version Print sowie Print plus E-Book). Damit haben es die Drachenväter-Väter Tom Hillenbrand und Konrad Lischka im Bereich Literatur in die Top 3 von Deutschlands größter Krautfunding-Plattform geschafft.

Bisher waren nur zwei Publikations-Projekte auf Startnext noch erfolgreicher: das “Sushi-Buch” von Jens Nink erreichte vor kurzem 15.400 Euro, der Bildband “Alltagstourist” von Eva Jung (E-Book-News berichtete) sogar 25.000 Euro. Die bisherige Top 3 war mit knapp 14.000 Euro Dirk von Gehlens Projekt “Eine neue Version ist verfügbar” (E-Book-News berichtete) – das dem Thema E-Publishing und Digitalkultur gewidmete Buch setzte allerdings einen schwer einholbaren Geschwindigkeitsrekord, denn schon nach fünf Tagen waren ursprünglich anvisierten 5.000 Euro im Kasten.

In allen hier genannten Fällen wird mit dem gekrautfundeten Geld vor allem die Produktion der Printversion finanziert – immer mehr Self-Publisher nutzen diesen cleveren Weg, um das Investionsrisiko zu minimieren und ihr Buch schon vor dem Erscheinen zu vermarkten. Alleine auf Startnext wurden auf diese Weise in den letzten zwei, drei Jahren schon mehr als 50 Buchprojekte realisiert. Kommt deutlich mehr als die geplante Spendensumme zustande, kann auch mehr investiert werden – eins der “Stretchgoals” bei den Drachenvätern ist z.B. eine verbesserte Ausstattung: ein Lesebändchen sowie Blindprägung (versenkter Titel) auf dem Cover.

Abb.: Screenshot

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